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Presseinformationen

5. Mai 2022

Hausärzt:innen sehen Community Health Nursing ohne direkte Anbindung an Arztpraxen kritisch // Zi stellt Ergebnisse aus Fokusgruppeninterview vor

Das Zi hat gestern Abend im Rahmen seines Livestreaming-Formats „Zi insights“ erste Ergebnisse eines Fokusgruppeninterviews zur hausärztlichen Perspektive auf das nicht-ärztliche Berufsbild „Community Health Nurse“ vorgestellt. Im Koalitionsvertrag von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP für die Jahre 2021 bis 2025 ist die Implementierung dieses in Deutschland noch neuen Berufsbildes in die medizinische Versorgung vorgesehen.

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2. Mai 2022

KV-App-Radar nimmt auch Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) in den Fokus // Erstes Gutachten zur DiGA velibra veröffentlicht

Das Zi hat sein digitales Informationsportal zu Gesundheits-Apps heute für alle Interessierten geöffnet. Der KV-App-Radar ist seit November 2020 online. Bislang war die umfassende Nutzung der Website www.kvappradar.de lediglich registrierten Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen vorbehalten. Ab sofort haben alle User:innen die Möglichkeit, nach sämtlichen in App-Stores gehosteten Gesundheits-Apps und DiGA zu recherchieren sowie sich zu verwandten Themen und Funktionen der jeweiligen Anwendung zu informieren. Die Möglichkeiten zum Informationsaustausch und zur Bewertung bleiben weiterhin auf die registrierten Nutzer:innen beschränkt.

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27. April 2022

Zi schreibt „Projektförderung Versorgungsforschung 2022“ aus

Das Zi stellt im Rahmen seiner jährlichen Förderinitiative 250.000 Euro für Forschungsprojekte bereit. Unterstützt werden Projekte aus dem Gesundheitswesen, die spezifischen Themenblöcken zugeordnet werden können, wie z. B. COVID-19 und Arzneimittelversorgung. Zudem besteht auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, Projekte in einem themenoffenen Bereich zu beantragen.

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22. April 2022

Fast 88 Millionen Corona-Impfungen in Arztpraxen seit April 2021

Seit Beginn der nationalen Impfkampagne in Arztpraxen im April 2021 haben die niedergelassenen Haus- und Fachärzt:innen fast 88 Millionen Impfungen gegen das COVID-19-Virus verabreicht. Bis gestern waren es 87,86 Millionen Impfungen gegen SARS-CoV-2 in den Praxen. In den Impfzentren und Betrieben sind seit Dezember 2020 insgesamt 87,56 Millionen COVID-19-Impfungen vorgenommen worden, in Apotheken seit Dezember 2021 lediglich gut 47.000.

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12. April 2022

Regionale Unterschiede in der Gesundheitsversorgung im Fokus // Preis mit 7.500 Euro dotiert // Bewerbungsfrist bis 4. Oktober 2022

Das Zi schreibt zum nunmehr elften Mal den Zi-Wissenschaftspreis zur regionalen Versorgungsforschung aus. Der Preis würdigt herausragende wissenschaftliche Arbeiten zur Erforschung regionaler Unterschiede in der Gesundheitsversorgung. Der Preis ist mit insgesamt 7.500 Euro dotiert, die Bewerbungsfrist endet am 4. Oktober 2022.

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7. April 2022

Europäische Perspektive macht deutlich: Notaufnahmen von weniger schweren Fällen entlasten, Gestaltungsspielräume nutzen

In einem digitalen Forum „Akutfälle in der Notfallversorgung – In die richtige Versorgungsebene steuern“ hat das Zi gestern Nachmittag mit nationalen und internationalen Expert:innen Perspektiven der Steuerung von Akut- und Notfallpatient:innen diskutiert. Demnach wird in allen Industrieländern aktuell nach Lösungen gesucht, wie Hilfesuchende zur richtigen Zeit an den richtigen Behandlungsort geführt werden können.

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31. März 2022

Vertragsärzt:innen und Kliniken für Ausweitung des ambulanten Operierens // Unterschiedliche Ansätze zur Vergütungssystematik

Deutschland weist bei der Ambulantisierung sektorengleicher Leistungen im internationalen Vergleich noch Optimierungspotential auf. Dies zeigte eine wissenschaftliche Ausarbeitung der Technischen Universität Berlin unter Leitung von Prof. Dr. Reinhard Busse. Vertragsärzt:innen und Krankenhäuser würden dieses Potential gerne heben und wünschen sich eine Erweiterung des Umfangs ambulant erbringbarer Leistungen. Beide Seiten würden grundsätzlich gerne mehr ambulant operieren, sehen als Haupthemmnis aber vor allem eine unzureichende Vergütung und den Fachkräftemangel.

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21. März 2022

Zi zum Lieferengpass bei Tamoxifen zur Brustkrebstherapie

Nach Berechnungen des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) sind mindestens 100.000 Patient:innen vom derzeitigen Lieferengpass bei tamoxifenhaltigen Arzneimitteln zur Brustkrebstherapie betroffen. Diese hatten den Wirkstoff im dritten Quartal 2021 erhalten. Um die Zahl der Betroffenen zu ermitteln, hat das Zi die Arzneiverordnungsdaten für alle gesetzlich Versicherten im Jahr 2021 und aus dem Januar 2022 ausgewertet.

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18. März 2022

Vertragsärzt:innen impfen weiter mit Hochdruck gegen das COVID-19-Virus

Trotz sinkender Nachfrage unter den Patient:innen haben die niedergelassenen Haus- und Fachärzt:innen in der letzten Woche fast 660.000 Impfungen gegen SARS-CoV-2 in den Arztpraxen vorgenommen. In der Vorwoche waren es noch 641.000 Corona-Impfungen, über die gesamte Impfkampagne hinweg 85,4 Millionen. 25.212 Praxen mit 49.152 Vertragsärzt:innen beteiligen sich in der letzten Woche an der Impfkampagne, davon 1.934 Praxen mit Kinderimpfungen. Zu Spitzenzeiten im Dezember 2021 waren es ca. 42.000 Praxen mit etwa 83.000 Vertragsärzt:innen. Das zeigt die Skalierbarkeit der Praxen in der Impfkampagne in Abhängigkeit der Patient:innen-Nachfrage

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17. März 2022

Zi verleiht Innovationspreise für „Ausgezeichnete Gesundheit 2022“

Das Zi hat gestern Abend drei herausragende Modelle der ambulanten Versorgung mit dem Titel „Ausgezeichnete Gesundheit 2022“ prämiert. Insgesamt zehn regionale Projekte hatten sich um die Innovationspreise in den Kategorien Versorgung digital, Versorgung in der Pandemie und Versorgung kreativ beworben. Über die Vergabe der Auszeichnungen hatten die gut 400 im Allianz Forum in Berlin-Mitte Anwesenden sowie digital zugeschalteten Gäste aus Politik, Ärzteschaft und Forschung unmittelbar nach den jeweils vierminütigen Projekt-Statements per Liveabstimmung virtuell abgestimmt.

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16. März 2022

Datenauswertung über die Patientenservice-Nummer 116117 bildet ambulante Akut- und Notfälle nahezu in Echtzeit ab // „Neues Informationssystem Quantensprung für die Versorgungsforschung“

Das Zi stellt ab sofort unter https://smed.ziapp.de bundesweit aggregierte Auswertungen der medizinischen Ersteinschätzungen bereit, die über die Patientenservice-Nummer 116117 ausgeführt worden sind. Damit stehen erstmals deutschlandweit Informationen zu den Symptomen für die Inanspruchnahme der Akut- und Notfallversorgung in monatlicher und wöchentlicher Auflösung öffentlich zur Verfügung.

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14. März 2022

Machbarkeitsstudie liefert pragmatische Lösungen zur Reform der Notfallversorgung

Eine aktuelle Machbarkeitsstudie der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) und des RoMed Klinikums Rosenheim unter Beteiligung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) präsentiert Lösungen für eine sachgerechte Steuerung von Akutpatient:innen, zur wirksamen Entlastung von Notaufnahmen und damit zu einer effizienteren Notfallversorgung in der Zukunft.

Medieninformation und Mitschnitt des Online-Pressegesprächs


23. Februar 2022

Vertragsärzt:innen impfen weiter mit hohem Einsatz gegen das COVID-19-Virus

Trotz sinkender Nachfrage unter den Patient:innen haben die niedergelassenen Haus- und Fachärzt:innen in der letzten Woche etwa 787.000 Impfungen gegen SARS-CoV-2 in den Arztpraxen vorgenommen. In der Vorwoche waren es 936.000 Corona-Impfungen, über die gesamte Impfkampagne hinweg 83,2 Millionen.

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16. Februar 2022

Über 70 Prozent der Praxen verzeichnen erhöhte Arbeitsbelastung durch Omikron-Virusvariante // 94 Prozent der Vertragsärzt:innen mit Immunitätsnachweis // Jede dritte Praxis befürchtet Versorgungseinschränkungen bei einrichtungsbezogener Impfpflicht

Nach einer aktuellen Blitzumfrage unter niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten verzeichnen 71 Prozent der teilnehmenden Haus- und Facharztpraxen in Deutschland eine erhöhte Arbeitsbelastung durch das Auftreten der SARS-CoV-2-Variante Omikron. Bei den Hausärzt:innen sind es 84 Prozent, bei den Fachärzt:innen gut die Hälfte. Als Gründe hierfür werden insbesondere ein höherer Kommunikationsbedarf durch die COVID-19-Schutzmaßnahmen, ein gestiegenes Corona-Testaufkommen sowie der krankheitsbedingte Ausfall von Praxispersonal angegeben.

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8. Februar 2022

Post-COVID-Patient:innen leiden häufig unter zahlreichen körperlichen und psychischen Vorerkrankungen // Mehrheit der Betroffenen kann abschließend von Hausärzt:innen versorgt werden

Das Zi hat ein neues virtuelles Dialogformat gestartet, mit dem aktuelle Studienergebnisse aus dem Bereich der Versorgungsforschung vorgestellt und öffentlich diskutiert werden. Das Livestreaming-Format „Zi insights“ hatte gestern Abend seine Premiere mit einer aktuellen Studie zum Post-COVID-Syndrom und dessen Folgen für die ambulante Versorgung. Das Zi konnte in einer Auswertung der vertragsärztlichen Abrechnungsdaten für das zweite Quartal 2021 zeigen, dass mehr als 97 Prozent der Patient:innen mit Post-COVID-Syndrom im Jahr 2020 bereits in vertragsärztlicher Behandlung waren.

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27. Januar 2022

Datenauswertung über die 116117 des ärztlichen Bereitschaftsdienstes spiegelt COVID-19-Infektionsgeschehen nahezu in Echtzeit // „Auch bei der Behandlung von Atemwegserkrankungen steht der ambulante Schutzwall sicher vor den Kliniken“

Das Zi hat eine neue Datenquelle für die Surveillance von Infektionserkrankungen erschlossen. Hierzu sind gesundheitliche Beschwerden, die im Rahmen des Serviceangebots der Rufnummer 116117 für Akutfälle dokumentiert sind, systematisch ausgewertet worden. Darunter fallen unter anderem Atembeschwerden, Erkältung, Halsschmerzen, Husten und Schluckbeschwerden. Die im Zuge der strukturierten medizinischen Ersteinschätzung über die 116117 gewonnenen Assessments zu akuten respiratorischen Erkrankungen (ARE) zeigen, dass dieser Indikator sehr gut geeignet ist, um das Ansteigen von Infektionswellen abzubilden.

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13. Januar 2022

Anzahl der Morbus Parkinson-Diagnosen seit 2016 leicht rückläufig // Sinkende Prävalenz bei Frauen // Höhere Erkrankungslast im ländlichen Raum

Trotz der fortschreitenden Alterung der Bevölkerung ist die Anzahl der Morbus Parkinson-Diagnosen in Deutschland seit 2016 leicht zurückgegangen. Während die bundesweiten Fallzahlen der Parkinson-Krankheit seit 2010 von 360.000 Patient:innen kontinuierlich angestiegen waren und 2016 mit knapp 400.000 Betroffenen den Höchststand erreicht hatten, sind diese Zahlen seitdem kontinuierlich gesunken. 2019 lag der Wert nur noch bei gut 380.000 Erkrankten.

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