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Presseinformationen

22. April 2021

Zwei Studien zu regionalen Ungleichheiten in der ambulanten Palliativversorgung und bei der Mortalität älterer Menschen nach Hüftfrakturen ausgezeichnet

Das Zi hat heute zwei herausragende wissenschaftliche Arbeiten zur Erforschung regionaler Unterschiede in der Gesundheitsversorgung ausgezeichnet. Der mit insgesamt 7.500 Euro dotierte Wissenschaftspreis „Regionalisierte Versorgungsforschung“ wird jährlich vom Zi vergeben.

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21. April 2021

Seit 2016 Trendumkehr bei Inanspruchnahme der ambulanten Notfallversorgung: Immer weniger Patientinnen und Patienten suchen Notaufnahmen der Kliniken auf

Die Zahl der insgesamt an Krankenhäusern in Deutschland ambulant oder stationär behandelten Notfallpatientinnen und -patienten ist seit 2016 rückläufig. Bis 2019 ist die Gesamtzahl der Notfallbehandlungen dort um rund 265.000 Fälle auf 19 Millionen Fälle gesunken. Der Grund hierfür ist der Rückgang der ambulant im Krankenhaus behandelten Notfälle. Waren es 2016 noch 10,67 Millionen Behandlungsfälle, ist diese Zahl bis 2019 auf 10,27 Millionen zurückgegangen.

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19. April 2021

Mit zweitem Corona-Lockdown ab November 2020 erneut deutlicher Rückgang der ambulanten Behandlungsfälle // Arztpraxen mit Impfrekord gegen Influenza und Pneumokokken

Kontaktbeschränkungen führen immer auch zu einer geringeren Inanspruchnahme ärztlicher Leistungen. Das ist das zentrale Ergebnis des heute vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) veröffentlichten Trendreports zur Entwicklung der vertragsärztlichen Leistungen im gesamten Jahr 2020.

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15. April 2021

Bundesweit mindestens 2,4 Millionen weitere Erstimpfungen mit mRNA-Wirkstoffen in Impfzentren möglich – Kein Grund für Kürzungen des mRNA-Impfstoffkontingents in Arztpraxen

In deutschen Impfzentren lagern aktuell über 2,4 Millionen Dosen mit mRNA-Impfstoffen (Biontech/Pfizer und Moderna), die sofort für weitere Erstimpfungen bereitstehen. Weitere rund 6 Millionen Dosen der mRNA-Impfstoffe werden in den Kalenderwochen 15 bis 17 (12. April bis 2. Mai 2021) erwartet. Berücksichtigt man die ausstehenden Zweitimpfungen, verbleibt ein Bestand von 2,4 Millionen Dosen für weitere Erstimpfungen mit mRNA-Impfstoffen in Impfzentren.

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9. April 2021

KBV und Zi stellen „Corona-Impfindex“ zum Verlauf der Impfkampagne online

Bereits einen Tag nach dem flächigen Start der Corona-Impfkampagne in den Arztpraxen haben die Praxen am Mittwoch 306.000 Impfungen gegen das COVID-19-Virus dokumentiert, gestern sogar knapp 326.000. Damit liegen die Arztpraxen bereits auf dem Niveau der 433 Impfzentren in Deutschland. Diese haben am Mittwoch rund 350.000 Dosen verabreicht. Bis Ende der Woche sind insgesamt rund eine Million Dosen in den Praxen zu verimpfen.

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25. März 2021

Vier regionale Leuchtturmprojekte der ambulanten Versorgung prämiert

Das Zi hat gestern Abend vier herausragende Modelle ambulanter Versorgung mit dem Titel „Ausgezeichnete Gesundheit 2021“ prämiert. Insgesamt 13 regionale Projekte hatten sich um die Innovationspreise in den Kategorien Versorgung 24/7, Versorgung vernetzt, Versorgung digital und Versorgung verjüngt beworben.

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17. März 2021

Nach dem Marburger Bund hat sich nun auch die Deutsche Gesellschaft für interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA) aus seiner institutionellen Mitwirkung am medizinischen Beirat „Strukturierte medizinische Ersteinschätzung in Deutschland“ (SmED) zurückgezogen.

Hintergrund ist die Positionierung der DGINA zum Entwurf des § 120 Abs. 3b (neu) SGB V im Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz (GVWG). Der Zi-Vorstand bedauert den Rückzug der DGINA aus dem Gremium und dankt den DGINA-Vertretern für die stets konstruktiven und sachorientierten Fachdiskussionen. Viele der Anregungen aus diesem Kreis sind unmittelbar in die Weiterentwicklung von SmED eingeflossen.

Die Arbeiten zur Entwicklung der sogenannten „Tresenversion“ von SmED haben einen Stand erreicht, der jetzt in einer klinischen Evaluation getestet und bewertet werden soll. Weitere SmED-Versionen zur mobilen Anwendung im Rettungsdienst sollen ebenfalls in Kürze eingesetzt und ihre Eignung als Steuerungshilfe evaluiert werden. Grundlage dieser Arbeiten ist und bleibt die Annahme, dass die Kooperation der vertragsärztlichen Versorgung, des Rettungsdienstes und der Notaufnahmen in der Akut- und Notfallversorgung verbessert werden kann und dass  Entscheidungshilfen wie SmED dabei unterstützen können, dass Patientinnen und Patienten zur richtigen Zeit die richtige Versorgungseinrichtung in Anspruch nehmen. Dies muss aus Sicht des Zi die Zielvorstellung sein, an der die Weiterentwicklung der rechtlichen Rahmenbedingungen für die Akut- und Notfallversorgung zu messen ist. In diesem Sinne werden wir weiterhin die fachliche Kooperation mit den Leitern von Notaufnahmen und erfahrenen Rettungsmedizinern suchen, um die bisherige versorgungsebenenübergreifende Zusammenarbeit fortzusetzen.


11. März 2021

Mark Barjenbruch neuer stellvertretender Zi-Kuratoriumsvorsitzender

Mark Barjenbruch ist zum neuen stellvertretenden Kuratoriumsvorsitzenden des Zi gewählt worden. In einer turnusgemäßen Sitzung bestimmte das Zi-Kuratorium, das höchste Kontrollgremium der Stiftung, Barjenbruch heute als Nachfolger von Dr. Annette Rommel. Rommel war Anfang Dezember 2020 mit Wirkung zum 1. Januar 2021 in ihr Amt als Kuratoriumsvorsitzende gewählt worden.

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9. März 2021

Zi fördert Forschungsprojekte mit insgesamt 250.000 Euro // Interessierte können Anträge bis 30. Juni 2021 einreichen

Das Zi stellt im Rahmen seiner jährlichen Förderinitiative auch in diesem Jahr wieder 250.000 Euro für innovative Forschungsprojekte bereit. Unterstützt werden Projekte aus vier verschiedenen Themenblöcken des Gesundheitswesens. Anträge können bis zum 30. Juni 2021 eingereicht werden.

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25. Februar 2021

Der Vorstand des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi) nimmt mit Bedauern zur Kenntnis, dass der Marburger Bund seine institutionelle Mitwirkung am medizinischen Beirat „Strukturierte medizinische Ersteinschätzung in Deutschland (SmED)“ mit sofortiger Wirkung beendet hat.

Hintergrund ist die Positionierung zum Entwurf des § 120 Abs. 3b (neu) SGB V im Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz (GVWG). Die Arbeiten zur Entwicklung der sogenannte „Tresenversion“ von SmED haben einen Stand erreicht, der jetzt in einer klinischen Evaluation getestet und bewertet werden soll. Weitere SmED-Versionen zur mobilen Anwendung im Rettungsdienst sollen ebenfalls in Kürze eingesetzt und ihre Eignung als Steuerungshilfe evaluiert werden. Vor diesem Hintergrund ist dem Zi daran gelegen, die Anforderungen an die Weiterentwicklung positiv im Sinne einer Zielvorstellung zu definieren und hierbei die fachlich-sachliche Kooperation mit den Leitern von Notaufnahmen zu suchen.


24. Februar 2021

Jede Woche zählt: Erwachsene Bevölkerung könnte bis Ende Juli 2021 geimpft sein

50.000 der bundesweit rund 75.000 Arztpraxen könnten täglich jeweils 20 Impfstoffdosen verabreichen und dadurch mit bis zu 5 Millionen Impfungen in der Woche zügig zur Immunisierung der Bevölkerung gegen das COVID-19-Virus beitragen. In den 433 Impfzentren konnten laut Meldedaten des Robert-Koch-Instituts (RKI) zuletzt rund 140.000 Impfungen pro Tag vorgenommen werden. Seit Beginn der Impfkampagne Ende Dezember 2020 wurden bislang insgesamt 7,5 Millionen Dosen ausgeliefert, von denen rund 5,7 Millionen Einheiten verimpft wurden.

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19. Februar 2021

25 Prozent der MVZ bewerten wirtschaftliche Lage Anfang 2019 überwiegend negativ

Etwa ein Viertel der Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) in Deutschland schätzten ihre Gesamtsituation zu Beginn des Jahres 2019 als (eher) schlecht ein, rund 40 Prozent der MVZ haben das Geschäftsjahr 2017 mit einem Verlust abgeschlossen. Während Vertragsarzt-MVZ mehrheitlich einen Gewinn erwirtschafteten (84,4 Prozent), konnten nur 47 Prozent der Krankenhaus-MVZ sowie die Hälfte der MVZ mit anderen Trägern bzw. Trägerkombinationen das Jahr mit einem Gewinn abschließen.

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12. Februar 2021

Keine Nachholeffekte bei ambulanten Behandlungsfällen im dritten Quartal 2020 nach deutlichem Rückgang in der ersten Pandemiewelle

Nach dem deutlichen Einbruch der Behandlungsfallzahlen mit dem Beginn der ersten Corona-Pandemiewelle im März 2020 hat sich die Inanspruchnahme vertragsärztlicher und vertragspsychotherapeutischer Leistungen erst gegen Ende Mai allmählich wieder erholt. Im Juni deuteten sich Nachholeffekte an. Auswertungen der Frühinformation zum dritten Quartal zeigen nun, dass substanzielle Nachholeffekte, die die Verluste aus der ersten Jahreshälfte hätten kompensieren können, nicht zu erkennen sind.

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12. Februar 2021

Spätestens im April mit flächendeckenden Impfungen in Arztpraxen beginnen, ansonsten droht „Impfstau“

Schon im März könnte die Kapazität der Impfzentren in Deutschland nicht mehr ausreichen, um alle verfügbaren Dosen gegen das COVID-19-Virus zu verimpfen. Schon dann, spätestens aber im April, müsse mit flächendeckenden Impfungen in den Arztpraxen begonnen werden. Ansonsten würde ab Mai eine Impflücke von wöchentlich mindestens drei Millionen unverimpften Dosen entstehen. Diese könnte bis Juli sogar auf etwa 7,5 Millionen pro Woche anwachsen. Das resultiert insbesondere aus der zusätzlichen Verfügbarkeit des AstraZeneca-Impfstoffs.

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3. Februar 2021

Ärztliche Leistungen zur Früherkennung mit Pandemiebeginn eingebrochen, im dritten Quartal keine Nachholeffekte

Die KBV und das Zi haben erneut einen eindringlichen Appell an die Politik gerichtet, zügig über die dringend benötigte Weiterführung eines umfassenden Schutzschirms für die 102.000 Praxen in Deutschland zu entscheiden. Dieser müsse auch Präventionsleistungen und alle extrabudgetären Leistungen umfassen, forderte der KBV-Vorstandsvorsitzende Dr. Andreas Gassen. Auch mit Blick auf die seit Beginn der Corona-Pandemie drastisch eingebrochenen Leistungszahlen zur Früherkennung seien weitere Stützungsmaßnahmen für die Praxen dringend geboten.

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14. Januar 2021

Verspätet gemeldete COVID-19-Fälle erschweren regionale Vergleichbarkeit und effektives Pandemie-Management

Durch verzögerte Meldungen von COVID-19-Fällen durch die Gesundheitsämter an das Robert-Koch-Institut (RKI) fehlen diese Daten bei der Berechnung der Sieben-Tage-Inzidenz. Hierdurch wird die regionale Vergleichbarkeit der Daten verzerrt. Zudem kann die Aussagefähigkeit dieser zentralen Kennzahl für bestimmte Kreise systematisch beeinträchtigt sein, wenn es um die im Infektionsschutzgesetz oder in Verordnungen festgelegten Grenzwerte für Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie geht. Dadurch wird ein effektives Pandemie-Management beeinträchtigt.

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