Zentralinstitut - Springe direkt:
  • Das Zi

    Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) ist das führende Forschungsinstitut für die ärztliche Versorgung in Deutschland. Im Fokus steht die ambulante Medizin – zum Wohle von Patient und Arzt, unabhängig von deren Wohnort oder Lebenssituation.

  • Versorgungsatlas

    In welchem Kreis fehlt welcher Facharzt? Wo verschreiben Ärzte welche Medikamente wie häufig? Wir analysieren regionale Unterschiede in der medizinischen Versorgung.

  • Zi-Praxis-Panel

    Wir nehmen die wirtschaftliche Lage von Ärzten unter die Lupe. Mit den Daten liefern wir Ärzten eine wertvolle Basis für ihre Praxisplanung. Auch für Honorarverhandlungen sind die Analysen des ZiPP bedeutsam.

  • Kodierhilfe

    Die Anforderungen an Ärzte bei der Diagnosestellung wachsen. Wir unterstützen Ärzte dabei, Krankheitsbilder richtig zu kodieren. Mit Manualen zu einzelnen Krankheiten und Defekten liefern wir Leitfäden, um effizient den richtigen Diagnoseschlüssel zu erfassen.

  • Innovation

    Wie sieht die Notfallversorgung der Zukunft aus? Welche Rolle wird Künstliche Intelligenz in der ambulanten Versorgung einnehmen? Wie wird zukünftig die Versorgung im ländlichen Raum sichergestellt? Wir tragen mit unseren Projekten und Initiativen zur Innovationsfähigkeit unseres Gesundheitswesens bei.

  • Der Rx-Trendbericht

    bietet aktuelle Informationen zu Arzneimittelverordnungen. Interessierte können Abbildungen und Daten z. B. zu Mengen, Kosten und zur Marktentwicklung für definierbare Zeiträume herunterladen.

Digitales Dialogforum „Zi insights“

Arzneimitteltherapiesicherheit in der Praxis – Herausforderung Polypharmazie

In dieser Ausgabe von „Zi insights“ geht es darum, wie niedergelassene Ärzt:innen in der Behandlung ihrer Patient:innen mit komplexen Arzneimitteltherapien digital unterstützt werden können. Besondere Anforderungen bestehen, wenn Patient:innen wegen komplexer Erkrankungen bzw. Multimorbidität mehr als fünf verschiedene Wirkstoffe erhalten. Um niedergelassene Ärzt:innen bei Verordnungsentscheidungen digital zu unterstützen, hat die KV Westfalen-Lippe mit Kooperationspartnern das Projekt AdAM („Anwendung für digital unterstütztes Arzneimitteltherapie-Management“) durchgeführt. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir den Blick auf die Ergebnisse richten und fragen, ob die genannten Herausforderungen damit bewältigt werden können.

Anmeldung und weitere Informationen


4. August 2022

Fast 94 Prozent der COVID-19-Patient:innen nur in einem Quartal in vertragsärztlicher Behandlung // Hohe Diagnoseprävalenz im Süden und Westen Deutschlands // Bedeutender Beitrag der Arztpraxen zur Versorgung von COVID-19-Patient:innen in ganz Deutschland

In der ersten Corona-Pandemiewelle sowie in der anschließenden Abklingphase von Januar bis September 2020 sind in Deutschland 285.000 Patient:innen mit laborbestätigter COVID-19-Diagnose vertragsärztlich behandelt worden. Hinzu kamen fast 170.000 ambulant versorgte Patient:innen mit epidemiologisch gesicherter Diagnose ohne Labornachweis und unabhängig von der klinischen Symptomatik. 93,5 Prozent der COVID-19-Patient:innen sind in nur einem Quartal, 6,1 Prozent in zwei Quartalen sowie 0,4 Prozent in allen drei Quartalen 2020 bei gleichzeitiger Codierung der Diagnose COVID-19 vertragsärztlich versorgt worden.

Medieninformation


Zi-Forum am 27. Juli 2022

Versorgung schwer psychisch Kranker: Das NPPV-Projekt

Das Innovationsfondsprojekt zur Verbesserung der neurologischen, sychischen und psychotherapeutischen Versorgung („NPPV“) gehörte zu den großen Innovationsfondsprojekten und endete am 31. Dezember 2021. Über 14.000 Patientinnen und Patienten konnten an über 430 Praxisstandorten durch das Projekt von verbesserten Versorgungsmöglichkeiten profitieren. Diese verbesserte Versorgung beinhaltete insbesondere eine hohe Therapiedichte initial und in Krisen sowie eine vernetzte, berufsgruppenübergreifende, koordinierte und IT-gestützte Versorgung ergänzt durch niedrigschwellige Gruppen- und eHealth-Angebote. Im virtuellen Zi-Forum wurden die Konsequenzen für die Verbesserung der Versorgung und Herausforderungen in der Evaluation komplexer Interventionen im Bereich psychiatrischer Erkrankungen thematisiert und diskutiert.

Zum Mitschnitt des Livestreams und weiteren Informationen


Grafik des Monats

325.000 gesetzlich Versicherte 2021 wegen Borreliose in vertragsärztlicher Behandlung // Ostdeutsche Bundesländer und Bayern besonders betroffen // „Prävention wichtig, weil sich Zecken als Überträger von Krankheitserregern durch Klimawandel immer weiter ausbreiten“

2021 ist in Deutschland bei 325.000 gesetzlich versicherten Patient:innen eine Lyme-Borreliose diagnostiziert worden. Das entspricht der Einwohnerzahl einer deutschen Großstadt wie Münster oder Bonn. Die zeckenübertragene Infektion kommt bundesweit vor – regional bestehen aber deutliche Unterschiede beim Risiko, sich mit der Lyme-Borreliose zu infizieren. In den aktuell vom Zi ausgewerteten kassenärztlichen Abrechnungsdaten zeigten sich die höchsten Diagnoseprävalenzen in Ostdeutschland und Bayern. So variiert die Diagnosehäufigkeit zwischen 232 in Hamburg und 839 je 100.000 Versicherten in Sachsen. Die höchsten Werte sind außerdem in den ostdeutschen Bundesländern Thüringen (727), Brandenburg (624) und Sachsen-Anhalt (597) sowie in Bayern (590) zu beobachten.

Grafik des Monats


Neues Journal des Zi

Research in Health Services and Regions (RHSR)

Das RHSR-Journal ist die neue Fachzeitschrift für regionalisierte Versorgungsforschung – hier finden internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine interdisziplinäre Plattform für den Forschungs- und Ideenaustausch. Die begutachteten Originalbeiträge, Reviews und Kurzmitteilungen erscheinen online und in englischer Sprache.

Weitere Informationen


Fachartikel

Postakute Folgen einer SARS-CoV-2-Infektion

Charakterisierung von ambulant behandelten Patienten in einer Fall-Kontroll-Studie anhand von bundesweiten Abrechnungsdaten

Schulz M, Mangiapane S, Scherer M, Karagiannidis C, Czihal T: Post-acute sequelae of SARS-CoV-2 infection – characterization of community-treated patients in a case-control study based on nationwide claims data. Dtsch Arztebl Int 2022; 119: 177– 8. DOI: 10.3238/arztebl.m2022.0134

Artikel online


Publikation aus dem Versorgungsatlas

Morbus Parkinson in der vertragsärztlichen Versorgung – Regionale Unterschiede der Diagnoseprävalenz und Komorbiditätsanalysen anhand bundesweiter Abrechnungsdaten im Zeitraum 2010 bis 2019

Ziel der Studie war es, anhand ambulanter vertragsärztlicher Abrechnungsdaten die Entwicklung der Fallzahlen und die Diagnoseprävalenz des Morbus Parkinson über den Zehnjahreszeitraum 2010 bis 2019 zu bestimmen. Die Prävalenzentwicklung wurde auch kleinräumig auf Kreisebene durchgeführt werden. Darüber hinaus wurden das Komorbiditätsspektrum des Morbus Parkinson und die Versorgungsanteile der relevanten beteiligten Facharztgruppen bzw. der ambulanten Versorgungseinrichtungstypen untersucht, um Entwicklungen der interdisziplinären Versorgungslage und -erfordernisse im Zeitverlauf nachzuvollziehen.

Studie online


Zi-Congress Versorgungsforschung

7./8. September 2022

Mit einem hybriden Format wird der Zi-Congress Versorgungsforschung in diesem Jahr wieder stattfinden können. Am 7. und 8. September 2022 lädt das Zi ins Seminaris CampusHotel nach Berlin (FU-Campus) sowie zur virtuellen Teilnahme via Livestream ein.
Weitere Informationen und Anmeldung

ESV-Abschlussveranstaltung

20. September 2022

In einer hybride Abschlussveranstaltung werden Ergebnisse und Konzepte des Innovationsfondsprojekts "Einheitliche, Sektorengleiche Vergütung (ESV)" vorgestellt und diskutiert.
Weitere Informationen und Anmeldung

Studie zu Post-COVID-19

Postakute Folgen einer SARS-CoV-2-Infektion

Deutsches Ärzteblatt (Stand Februar 2022): Zi-Studie zur Charakterisierung von Patient:innen mit Post-COVID-19 im ambulanten Versorgungssektor im Hinblick auf Risikofaktoren und die Inanspruchnahme von Versorgungsleistungen

Folgeauswertung (Stand Juli 2022) der vertragsärztlichen Abrechnungsdaten des Jahres 2021

SmED-Dashboard

Ambulante Akut- und Notfälle in Deutschland

Das Zi stellt unter https://smed.ziapp.de bundesweit aggregierte Auswertungen der medizinischen Ersteinschätzungen bereit, die über die Patientenservice-Nummer 116117 ausgeführt worden sind. Damit stehen erstmals deutschlandweit Informationen zu den Symptomen für die Inanspruchnahme der Akut- und Notfallversorgung in monatlicher und wöchentlicher Auflösung öffentlich zur Verfügung.

COVID-19-Impfindex

Daten zur Impfkampagne

Überblick über den aktuellen Verlauf der Impfkampagne in Deutschland mit einem Fokus auf Arztpraxen: Corona-Impfindex

Leistungsinanspruchnahme während der COVID-Krise

Tabellarischer Trendreport für 2021

Die COVID-19-Pandemie hat die vertragsärztliche und vertragspsychotherapeutische Versorgung in den vergangenen Jahren stark beinflusst. Wie sich die  Leistungsinanspruchnahme der Patientenschaft sowie Digitalisierungstendenzen im Arzt-Patienten-Kontakt verändert haben, zeigt der Zi-Trendreport.

Externe Anfragen

Verfahren & Formulare