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  • Das Zi

    Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) ist das führende Forschungsinstitut für die ärztliche Versorgung in Deutschland. Im Fokus steht die ambulante Medizin – zum Wohle von Patient und Arzt, unabhängig von deren Wohnort oder Lebenssituation.

  • Versorgungsatlas

    In welchem Kreis fehlt welcher Facharzt? Wo verschreiben Ärzte welche Medikamente wie häufig? Wir analysieren regionale Unterschiede in der medizinischen Versorgung.

  • Zi-Praxis-Panel

    Wir nehmen die wirtschaftliche Lage von Ärzten unter die Lupe. Mit den Daten liefern wir Ärzten eine wertvolle Basis für ihre Praxisplanung. Auch für Honorarverhandlungen sind die Analysen des ZiPP bedeutsam.

  • Kodierhilfe

    Die Anforderungen an Ärzte bei der Diagnosestellung wachsen. Wir unterstützen Ärzte dabei, Krankheitsbilder richtig zu kodieren. Mit Manualen zu einzelnen Krankheiten und Defekten liefern wir Leitfäden, um effizient den richtigen Diagnoseschlüssel zu erfassen.

  • Innovation

    Wie sieht die Notfallversorgung der Zukunft aus? Welche Rolle wird Künstliche Intelligenz in der ambulanten Versorgung einnehmen? Wie wird zukünftig die Versorgung im ländlichen Raum sichergestellt? Wir tragen mit unseren Projekten und Initiativen zur Innovationsfähigkeit unseres Gesundheitswesens bei.

  • Der Rx-Trendbericht

    bietet aktuelle Informationen zu Arzneimittelverordnungen. Interessierte können Abbildungen und Daten z. B. zu Mengen, Kosten und zur Marktentwicklung für definierbare Zeiträume herunterladen.

Grafik des Monats

92 Prozent der ambulant behandelten COVID-19-Patient:innen in der zweiten Pandemie-Welle sind vertragsärztlich versorgt worden // Ärztlicher Bereitschaftsdienst und Notaufnahmen der Krankenhäuser sind zu gleichen Teilen an Notfallbehandlung (8 Prozent) beteiligt // „Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sind Wellenbrecher für Kliniken“

Das Zi hat auf Basis der Abrechnungsdaten des Zeitraums Oktober 2020 bis Juni 2021 analysiert, wie viele COVID-19-Patient:innen während der zweiten Pandemie-Welle in der ambulanten Regelversorgung behandelt werden konnten und wie viele Patient:innen davon ambulant als Notfälle versorgt worden sind. Der Abgleich mit den quartalsbezogenen Meldedaten des Robert Koch-Instituts (RKI) zeigt, dass rund zwei Drittel der laborbestätigten COVID-19-Fälle (je nach Quartal zwischen 63 und 71 Prozent) ambulant behandelt worden sind. Von den ambulant behandelten COVID-19-Patient:innen sind auf dem Höhepunkt der zweiten Pandemie-Welle (1. Quartal 2021) rund 92 Prozent in den Praxen niedergelassener Ärzt:innen behandelt worden. Dieser Anteil stellt sich auch im 4. Quartal 2020 und im 2. Quartal 2021 ähnlich dar.

Grafik des Monats


13. Januar 2022

Anzahl der Morbus Parkinson-Diagnosen seit 2016 leicht rückläufig // Sinkende Prävalenz bei Frauen // Höhere Erkrankungslast im ländlichen Raum

Trotz der fortschreitenden Alterung der Bevölkerung ist die Anzahl der Morbus Parkinson-Diagnosen in Deutschland seit 2016 leicht zurückgegangen. Während die bundesweiten Fallzahlen der Parkinson-Krankheit seit 2010 von 360.000 Patient:innen kontinuierlich angestiegen waren und 2016 mit knapp 400.000 Betroffenen den Höchststand erreicht hatten, sind diese Zahlen seitdem kontinuierlich gesunken. 2019 lag der Wert nur noch bei gut 380.000 Erkrankten.

Medieninformation


15. November 2021

Stellungnahme zum Projektbericht „Patientenbehandlung im Spannungsfeld zwischen Sicherstellungsverantwortung und ambulanter Versorgungsrealität“ des Deutschen Krankenhausinstitutes

Das Deutsche Krankenhausinstitut (DKI) hat im Oktober 2021 einen Projektbericht mit dem Titel „Patientenbehandlung im Spannungsfeld zwischen Sicherstellungsverantwortung und ambulanter Versorgungsrealität“ veröffentlicht, der unter anderem eine Bestandsaufnahme zur Sicherstellung der ambulanten (Notfall-)Versorgung und Bedarfsplanung beinhaltet. Das DKI gelangt auf Grundlage einer Reihe von Annahmen und Behauptungen zu dem Schluss, dass die KVen ihren Sicherstellungsauftrag nicht flächendeckend erfüllen würden und schlussfolgert daraus, dass die Sicherstellung der ambulanten Versorgung nur durch umfassendere Einbeziehung der Krankenhäuser gelingen könne. Daraus wird die Forderung nach einer regelhaften Öffnung der Krankenhäuser ohne zeitliche und fachliche Beschränkungen abgeleitet.
Da sich das Zi seit vielen Jahren mit Analysen zum Versorgungsbedarf und den Angebotsstrukturen im ambulanten Sektor und dabei auch mit der Situation der Notfallversorgung beschäftigt, werden in einer Stellungnahme die im Bericht des DKI vorgetragenen Positionen zu sinngemäßen Kernaussagen zusammengefasst und deren Aussagefähigkeit bewertet.

Zi-Stellungnahme zum Projektbericht des DKI


Neues Journal des Zi

Research in Health Services and Regions (RHSR)

Das RHSR-Journal ist die neue Fachzeitschrift für regionalisierte Versorgungsforschung – hier finden internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine interdisziplinäre Plattform für den Forschungs- und Ideenaustausch. Die begutachteten Originalbeiträge, Reviews und Kurzmitteilungen erscheinen online und in englischer Sprache.

Weitere Informationen


Fachartikel

Sachstandsbericht: Strukturierte medizinische Ersteinschätzung in Deutschland (SmED)

von Stillfried D, Czihal T, Meer A. Sachstandsbericht: Strukturierte medizinische Ersteinschätzung in Deutschland (SmED). Notfall Rettungsmedizin (2019). Springer Medizin. DOI: 10.1007/s10049-019-0627-8.

Artikel online


Publikation aus dem Versorgungsatlas

Bundesweite und kleinräumige Kennzahlen zur Morbidität von Lyme-Borreliose in Deutschland anhand vertragsärztlicher Abrechnungsdaten, 2010 bis 2019

2019 ist bei 306.000 gesetzlich versicherten Patientinnen und Patienten eine Lyme-Borreliose diagnostiziert worden; das entspricht der Einwohnerzahl einer Stadt wie Mannheim oder Karlsruhe. Die Erkrankungshäufigkeit sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen ist von 2010 bis 2019 leicht zurückgegangen. Die zeckenübertragene Infektionserkrankung kommt bundesweit vor – regional bestehen aber deutliche Unterschiede beim Risiko, sich mit Lyme-Borreliose zu infizieren. In den vom Zi kleinräumig auf Kreisebene ausgewerteten ärztlichen Abrechnungsdaten zeigten sich die höchsten Diagnoseprävalenzen in einem Cluster von insgesamt 45 Kreisen.

Studie online


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COVID-19-Impfindex

Daten zur Impfkampagne

Überblick über den aktuellen Verlauf der Impfkampagne in Deutschland mit einem Fokus auf Arztpraxen: Corona-Impfindex

COVID-19-Dashboard

Zi Frühindikatoren für Deutschland

Stand: 25.01.2021 0:00 Uhr

R-Wert: 0,86
Neue Fälle je 100 Tsd. in 7 Tagen: 118
Projektion <50 am: 20.03.2021
Vorwarnzeit: 22 Tage

Weitere Informationen finden Sie hier.

Leistungsinanspruchnahme während der COVID-Krise

Tabellarischer Trendreport für das 1. Halbjahr 2021

Die COVID-19-Pandemie hat die vertragsärztliche und vertragspsychotherapeutische Versorgung während der letzten Monate stark verändert. Wie sich die  Leistungsinanspruchnahme der Patientenschaft sowie Digitalisierungstendenzen im Arzt-Patienten-Kontakt verändert haben, zeigt der Zi-Trendreport.

Initiativen der KVen während der COVID-Pandemie

Impfkampagne

Seit Anfang 2021 sind die KVen starke Partner bei der Umsetzung der COVID-19-Impfkampagne in Deutschland. Mit Einbindung der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte im April 2021 haben auch die Arztpraxen ihre enorme Leistungsfähigkeit einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Zum Verlauf und zur Umsetzung der Impfkampagne äußern sich in diesem Video Vertreter der KVen und der KBV.

Schutzausrüstung

Die KVen haben seit Beginn der Pandemie zusätzliche Versorgungskonzepte auf den Weg gebracht, um Patientinnen und Patienten mit COVID-19-Verdacht bzw. -Infektion bestmöglich zu versorgen. Die vorrangige Herausforderung in der ersten Welle der Pandemie war die Beschaffung von Schutzausrüstung für die niedergelassene Ärzteschaft.

Patienten-Monitoring

Außerdem haben die KVen verschiedene Lösungen für das Monitoring von Patientinnen und Patienten etabliert. Wie diese konkret in drei der Regionen aussehen, sehen Sie in diesem Video.

Externe Anfragen

Zi-Diagnosen-Portal

Auf Basis von bundesweiten Abrechnungsdaten bieten wir mit dem internen Portal „KV-Diagnosenstatistik“ behandlungsfallbezogene Jahresstatistiken der häufigsten Diagnosen nach Arztgruppen und patientenbezogene Diagnosenstatistiken. Auf Anfrage können auch Vertragsärzte und wissenschaftliche Einrichtungen diese Statistiken erhalten.