Medieninformationen

Notfallreform: Kooperationspraxen brauchen verlässliche Finanzierung // Fehlender Vergütungsansatz gefährdet Umsetzung im Praxisalltag // „Extrabudgetäre Vergütung in §§ 87 und 87d SGB V notwendig“

Kooperationspraxen können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, weniger dringliche Patientinnen und Patienten aus den Notaufnahmen in die ambulante Versorgung zu steuern. Voraussetzung dafür sind jedoch verlässliche Prozesse, ausreichende Behandlungskapazitäten und eine angemessene Vergütung des zusätzlichen Aufwands.

Knapp die Hälfte der Patientinnen mit gesicherter Erstdiagnose erhält im Folgejahr erneut eine Endometriose-Diagnose // „Ausbleibende Folgekodierung bedeutet nicht fehlender Versorgungsbedarf“

Routinedaten sind eine zentrale Grundlage der Versorgungsforschung, um die Realität der medizinischen Versorgung zu untersuchen. Die Behandlung von Patientinnen mit Endometriose lässt sich anhand vertragsärztlicher Abrechnungsdaten allerdings nur eingeschränkt abbilden.

Rückgang von 13,5 auf 13 Millionen ambulant versorgte Notfälle (2015-2024) // Geringere Inanspruchnahme in Ostdeutschland // „Ärztlicher Bereitschaftsdienst weiterhin tragende Säule bei Notfallversorgung außerhalb der Sprechstundenzeiten“

Die Inanspruchnahme der ambulanten Notfallversorgung zu Bereitschaftsdienstzeiten in Deutschland ist zwischen 2015 und 2024 um knapp vier Prozent zurückgegangen, die Anzahl der ambulant versorgten Notfälle von 13,5 auf 13 Millionen gesunken.

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