Zentralinstitut - Springe direkt:
  • Das Zi

    Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) ist das führende Forschungsinstitut für die ärztliche Versorgung in Deutschland. Im Fokus steht die ambulante Medizin – zum Wohle von Patient und Arzt, unabhängig von deren Wohnort oder Lebenssituation.

  • Versorgungsatlas

    In welchem Kreis fehlt welcher Facharzt? Wo verschreiben Ärzte welche Medikamente wie häufig? Wir analysieren regionale Unterschiede in der medizinischen Versorgung.

  • Zi-Praxis-Panel

    Wir nehmen die wirtschaftliche Lage von Ärzten unter die Lupe. Mit den Daten liefern wir Ärzten eine wertvolle Basis für ihre Praxisplanung. Auch für Honorarverhandlungen sind die Analysen des ZiPP bedeutsam.

  • Kodierhilfe

    Die Anforderungen an Ärzte bei der Diagnosestellung wachsen. Wir unterstützen Ärzte dabei, Krankheitsbilder richtig zu kodieren. Mit Manualen zu einzelnen Krankheiten und Defekten liefern wir Leitfäden, um effizient den richtigen Diagnoseschlüssel zu erfassen.

  • Innovation

    Wie sieht die Notfallversorgung der Zukunft aus? Welche Rolle wird Künstliche Intelligenz in der ambulanten Versorgung einnehmen? Wie wird zukünftig die Versorgung im ländlichen Raum sichergestellt? Wir tragen mit unseren Projekten und Initiativen zur Innovationsfähigkeit unseres Gesundheitswesens bei.

  • Der Rx-Trendbericht

    bietet aktuelle Informationen zu Arzneimittelverordnungen. Interessierte können Abbildungen und Daten z. B. zu Mengen, Kosten und zur Marktentwicklung für definierbare Zeiträume herunterladen.

7. Juli 2021

Zi fördert neue wissenschaftliche Zeitschrift für regionalisierte Versorgungsforschung

„Research in Health Services & Regions – Methods, Results, Implementation“ – so heißt das neue englischsprachige Zeitschriftenformat des Springer-Nature Verlags, das mit Förderung durch das Zi eine Angebotslücke im Bereich der regionalisierten Versorgungsforschung schließen möchte. Das wissenschaftliche Journal bietet nationalen und internationalen Forschenden eine interdisziplinäre Plattform für den fachlichen Informationsaustausch. Im Fokus stehen dabei versorgungsrelevante Interventionen oder lokale Initiativen zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung auf der Grundlage räumlich vergleichender Untersuchungen und Auswertungen.

Medieninformation


Grafik des Monats

Vertragsärztinnen und -ärzte verordnen älteren gesetzlich Versicherten immer seltener Wirkstoffe, die für Menschen ab 65 Jahren als potenziell nicht geeignet gelten

Die PRISCUS-Liste umfasst sowohl potenziell inadäquate Wirkstoffe für ältere Patientinnen und Patinenten als auch auch Hinweise auf Begleiterkrankungen, die die Gefahr beim Einsatz eines Wirkstoffs besonders erhöhen und nennt Therapiealternativen. Diese Hilfe wird auch von den behandelnden Ärztinnen und Ärzten intensiv genutzt und beeinflusst das Verordnungsverhalten: Während 2009 rund 3,35 Millionen Versicherte, also 25 Prozent aller Arzneimittelpatientinnen und -patienten, die 65 Jahre und älter waren, mindestens eine Verordnung eines Wirkstoffes von der PRISCUS-Liste erhalten haben, waren es 10 Jahre später nur noch 2,4 Millionen, also 16 Prozent.

Grafik des Monats


LIVESTREAM: Midterm Workshop am 15. September 2021

Maßnehmen für Maßnahmen – Was können wir aus der Pandemie für post-pandemische Zeiten lernen?

Welche Daten aus der Versorgung benötigen wir künftig in Echtzeit – und warum? Was lehrt uns die Datenlage zu Long COVID über den Zustand der Versorgungsdateninfrastruktur? Wo muss nachgebessert werden?  Welche Rolle sollten Echtzeit-Informationen und Modellierungen für eine zukünftige Gesundheitspolitik und medizinische Versorgung spielen? Diesen Fragen werden wir beim diesjährigen Zi-Congress Midterm Workshop nachgehen.

Weitere Informationen und Anmeldung


Neues Journal des Zi

Research in Health Services and Regions (RHSR)

Das RHSR-Journal ist die neue Fachzeitschrift für regionalisierte Versorgungsforschung – hier finden internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine interdisziplinäre Plattform für den Forschungs- und Ideenaustausch. Die begutachteten Originalbeiträge, Reviews und Kurzmitteilungen erscheinen online und in englischer Sprache.

Weitere Informationen


Fachartikel

Sachstandsbericht: Strukturierte medizinische Ersteinschätzung in Deutschland (SmED)

von Stillfried D, Czihal T, Meer A. Sachstandsbericht: Strukturierte medizinische Ersteinschätzung in Deutschland (SmED). Notfall Rettungsmedizin (2019). Springer Medizin. DOI: 10.1007/s10049-019-0627-8.

Artikel online


Publikation aus dem Versorgungsatlas

Bundesweite und kleinräumige Kennzahlen zur Morbidität von Lyme-Borreliose in Deutschland anhand vertragsärztlicher Abrechnungsdaten, 2010 bis 2019

2019 ist bei 306.000 gesetzlich versicherten Patientinnen und Patienten eine Lyme-Borreliose diagnostiziert worden; das entspricht der Einwohnerzahl einer Stadt wie Mannheim oder Karlsruhe. Die Erkrankungshäufigkeit sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen ist von 2010 bis 2019 leicht zurückgegangen. Die zeckenübertragene Infektionserkrankung kommt bundesweit vor – regional bestehen aber deutliche Unterschiede beim Risiko, sich mit Lyme-Borreliose zu infizieren. In den vom Zi kleinräumig auf Kreisebene ausgewerteten ärztlichen Abrechnungsdaten zeigten sich die höchsten Diagnoseprävalenzen in einem Cluster von insgesamt 45 Kreisen.

Studie online


COVID-19-Impfmodellierung

Daten zur Impfkampagne

Überblick über den aktuellen Verlauf der Impfkampagne in Deutschland mit einem Fokus auf Arztpraxen: Corona-Impfindex

Online-Tool zur Vorausberechnung von verschiedenen Impfszenarien: Modellierung der Impfkampagne

COVID-19-Dashboard

Zi Frühindikatoren für Deutschland

Stand: 25.01.2021 0:00 Uhr

R-Wert: 0,86
Neue Fälle je 100 Tsd. in 7 Tagen: 118
Projektion <50 am: 20.03.2021
Vorwarnzeit: 22 Tage

Weitere Informationen finden Sie hier.

Leistungsinanspruchnahme während der COVID-Krise

Tabellarischer Trendreport für das 1. bis 4. Quartal 2020

Die COVID-19-Pandemie hat die vertragsärztliche und vertragspsychotherapeutische Versorgung während der letzten Monate stark verändert. Wie sich die  Leistungsinanspruchnahme der Patientenschaft sowie Digitalisierungstendenzen im Arzt-Patienten-Kontakt verändert haben, zeigt der Zi-Trendreport.

Initiativen der KVen während der COVID-Pandemie

Schutzausrüstung

Die KVen haben seit Beginn der Pandemie zusätzliche Versorgungskonzepte auf den Weg gebracht, um Patientinnen und Patienten mit COVID-19-Verdacht bzw. -Infektion bestmöglich zu versorgen. Die vorrangige Herausforderung in der ersten Welle der Pandemie war die Beschaffung von Schutzausrüstung für die niedergelassene Ärzteschaft.

Patienten-Monitoring

Außerdem haben die KVen verschiedene Lösungen für das Monitoring von Patientinnen und Patienten etabliert. Wie diese konkret in drei der Regionen aussehen, sehen Sie in diesem Video.

Externe Anfragen

Zi-Diagnosen-Portal

Auf Basis von bundesweiten Abrechnungsdaten bieten wir mit dem internen Portal „KV-Diagnosenstatistik“ behandlungsfallbezogene Jahresstatistiken der häufigsten Diagnosen nach Arztgruppen und patientenbezogene Diagnosenstatistiken. Auf Anfrage können auch Vertragsärzte und wissenschaftliche Einrichtungen diese Statistiken erhalten.