Zentralinstitut - Springe direkt:
  • Das Zi

    Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) ist das führende Forschungsinstitut für die ärztliche Versorgung in Deutschland. Im Fokus steht die ambulante Medizin – zum Wohle von Patient und Arzt, unabhängig von deren Wohnort oder Lebenssituation.

  • Versorgungsatlas

    In welchem Kreis fehlt welcher Facharzt? Wo verschreiben Ärzte welche Medikamente wie häufig? Wir analysieren regionale Unterschiede in der medizinischen Versorgung.

  • Zi-Praxis-Panel

    Wir nehmen die wirtschaftliche Lage von Ärzten unter die Lupe. Mit den Daten liefern wir Ärzten eine wertvolle Basis für ihre Praxisplanung. Auch für Honorarverhandlungen sind die Analysen des ZiPP bedeutsam.

  • Kodierhilfe

    Die Anforderungen an Ärzte bei der Diagnosestellung wachsen. Wir unterstützen Ärzte dabei, Krankheitsbilder richtig zu kodieren. Mit Manualen zu einzelnen Krankheiten und Defekten liefern wir Leitfäden, um effizient den richtigen Diagnoseschlüssel zu erfassen.

  • Innovation

    Wie sieht die Notfallversorgung der Zukunft aus? Welche Rolle wird Künstliche Intelligenz in der ambulanten Versorgung einnehmen? Wie wird zukünftig die Versorgung im ländlichen Raum sichergestellt? Wir tragen mit unseren Projekten und Initiativen zur Innovationsfähigkeit unseres Gesundheitswesens bei.

  • Der Rx-Trendbericht

    bietet aktuelle Informationen zu Arzneimittelverordnungen. Interessierte können Abbildungen und Daten z. B. zu Mengen, Kosten und zur Marktentwicklung für definierbare Zeiträume herunterladen.

22. November 2019

Zahl der an Demenz erkrankten Patienten nimmt weiter zu – Ambulante Behandlung leichter kognitiver Störungen immer wichtiger

Die Behandlungsprävalenz von Demenz ist zwischen 2009 und 2016 von 2,52 auf 3,55 Prozent gestiegen. Die Zahl der Demenzpatienten hat damit in diesem Zeitraum um 40 Prozent zugenommen, von 1,01 Millionen 2009 auf 1.41 Millionen 2016. Aufgrund der demografischen Entwicklung wird erwartet, dass die Anzahl der Patienten mit diagnostizierter Demenz in Deutschland weiter ansteigt – bis 2050 auf über 3 Millionen.

Pressemitteilung


Grafik des Monats

Direkte orale Antikoagulantien (DOAK) auf dem Vormarsch: Verordnungszahlen seit 2014 über denen der Vitamin-K-Antagonisten (VKA)

Seit 2008 wurden vier neue, direkt wirkende orale Antikoagulantien (DOAK) zugelassen. Alle neuen Wirkstoffe senkten in den Zulassungsstudien das Schlaganfallrisiko bei Patienten mit Vorhofflimmern ähnlich gut wie die VKA. Unter den DOAK war jedoch bei den in die Studien eingeschlossenen Patienten das Risiko einer Hirnblutung geringer. Umfassende Versorgungsstudien müssen zeigen, ob die Ergebnisse auf die realen Gegebenheiten übertragen werden können. Da kein Therapie-Monitoring erforderlich ist, werden die DOAK damit beworben, dass sie bei gleicher Wirksamkeit sicherer und einfacher zu handhaben seien. Bei guter Gerinnungseinstellung unter den VKA war der Vorteil der DOAK allerdings nicht mehr nachweisbar.

Grafik des Monats


Fachartikel

Sachstandsbericht: Strukturierte medizinische Ersteinschätzung in Deutschland (SmED)

von Stillfried D, Czihal T, Meer A. Sachstandsbericht: Strukturierte medizinische Ersteinschätzung in Deutschland (SmED). Notfall Rettungsmedizin (2019). Springer Medizin. DOI: 10.1007/s10049-019-0627-8.

Artikel online


Publikation aus dem Versorgungsatlas

Antibiotikaverordnungen niedergelassener Ärzte gehen deutlich zurück

Die Verordnungen von Antibiotika durch niedergelassene Ärzte sind in den letzten Jahren in ganz Deutschland und für alle Altersgruppen signifikant zurückgegangen. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Versorgungsatlas-Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi). Die Studie umfasst eine detaillierte Untersuchung der Verordnungshäufigkeit von Antibiotika für gesetzlich Versicherte in Deutschland in den Jahren 2010 bis 2018 – unter Berücksichtigung von Trends nach Altersgruppen, Wirkstoffgruppen und KV-Bereichen.

Studie online


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11. März 2020 um 17:00 Uhr im Allianz Forum in Berlin


Aktuelle Befragungen

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SmED

Neuentwicklung

Die Strukturierte medizinische Ersteinschätzung in Deutschland ist ein softwarebasiertes Instrument, mit dem Patientenbeschwerden zuverlässig in der Dringlichkeit eingeschätzt und Patienten konkrete Handlungs- empfehlungen gegeben werden können. SmED kann überall dort eingesetzt werden, wo Patienten vorstellig werden, d. h. unter der 116117, in Bereitschafts- dienstpraxen, Notfallambulanzen der Krankenhäuser usw.

Rx-Trendbericht

Aktuelle Entwicklungen

Der Rx-Trendbericht bietet öffentlich zugängliche Informationen zum Thema Arzneimittelverordnungen mit aktuellen Daten und Abbildungen, z. B. zu Entwicklungen der Verordnungsmengen und -kosten für definierbare Zeiträume. Auch Analysen zur Marktentwicklung und zu verschiedenen Wirkstoffgruppen stehen zum Download bereit.

Externe Anfragen

Zi-Diagnosen-Portal

Auf Basis von bundesweiten Abrechnungsdaten bieten wir mit dem internen Portal „KV-Diagnosenstatistik“ behandlungsfallbezogene Jahresstatistiken der häufigsten Diagnosen nach Arztgruppen und patientenbezogene Diagnosenstatistiken. Auf Anfrage können auch Vertragsärzte und wissenschaftliche Einrichtungen diese Statistiken erhalten.