Zentralinstitut - Springe direkt:
  • Das Zi

    Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) ist das führende Forschungsinstitut für die ärztliche Versorgung in Deutschland. Im Fokus steht die ambulante Medizin – zum Wohle von Patient und Arzt, unabhängig von deren Wohnort oder Lebenssituation.

  • Versorgungsatlas

    In welchem Kreis fehlt welcher Facharzt? Wo verschreiben Ärzte welche Medikamente wie häufig? Wir analysieren regionale Unterschiede in der medizinischen Versorgung.

  • Zi-Praxis-Panel

    Wir nehmen die wirtschaftliche Lage von Ärzten unter die Lupe. Mit den Daten liefern wir Ärzten eine wertvolle Basis für ihre Praxisplanung. Auch für Honorarverhandlungen sind die Analysen des ZiPP bedeutsam.

  • Kodierhilfe

    Die Anforderungen an Ärzte bei der Diagnosestellung wachsen. Wir unterstützen Ärzte dabei, Krankheitsbilder richtig zu kodieren. Mit Manualen zu einzelnen Krankheiten und Defekten liefern wir Leitfäden, um effizient den richtigen Diagnoseschlüssel zu erfassen.

  • Innovation

    Wie sieht die Notfallversorgung der Zukunft aus? Welche Rolle wird Künstliche Intelligenz in der ambulanten Versorgung einnehmen? Wie wird zukünftig die Versorgung im ländlichen Raum sichergestellt? Wir tragen mit unseren Projekten und Initiativen zur Innovationsfähigkeit unseres Gesundheitswesens bei.

  • Der Rx-Trendbericht

    bietet aktuelle Informationen zu Arzneimittelverordnungen. Interessierte können Abbildungen und Daten z. B. zu Mengen, Kosten und zur Marktentwicklung für definierbare Zeiträume herunterladen.

14. Januar 2021

Verspätet gemeldete COVID-19-Fälle erschweren regionale Vergleichbarkeit und effektives Pandemie-Management

Durch verzögerte Meldungen von COVID-19-Fällen durch die Gesundheitsämter an das Robert-Koch-Institut (RKI) fehlen diese Daten bei der Berechnung der Sieben-Tage-Inzidenz. Hierdurch wird die regionale Vergleichbarkeit der Daten verzerrt. Zudem kann die Aussagefähigkeit dieser zentralen Kennzahl für bestimmte Kreise systematisch beeinträchtigt sein, wenn es um die im Infektionsschutzgesetz oder in Verordnungen festgelegten Grenzwerte für Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie geht. Dadurch wird ein effektives Pandemie-Management beeinträchtigt.

Presseinformation


Grafik des Monats

Besonderer Schutz der älteren Bevölkerung vor COVID-19-Infektion in den Regionen noch nicht überall effektiv umgesetzt

Trotz erweiterter Kontaktbeschränkungen steigen die COVID-19-Fallzahlen unvermindert an – insbesondere in der Altersgruppe 80+. Schwere Verläufe und Todesfälle sind in dieser Gruppe besonders häufig; etwa zwei Drittel aller Todesfälle entfallen auf Personen im Alter über 79 Jahren, 87 Prozent der Todesfälle auf die Altersgruppe 70+. Aus der Altersgruppe 80+ befinden sich rund zwölf Prozent in stationären Pflegeinrichtungen. Dies sind auch die Personen mit jenen Krankheiten, die ein hohes Risiko für tödliche Infektionsverläufe begründen.

Grafik des Monats


Zi-Forum am 10. November 2020

Akut- und Notfallversorgung: künftig wie ein Uhrwerk?

Sind „Termine“ in der Akut- und Notfallversorgung sinnvoll? In der zentralen Notaufnahme und in der Bereitschaftspraxis am Universitätsklinikum Odense in Dänemark kommt jeder Patient angemeldet – entweder durch telefonische Voranmeldung nach medizinischer Ersteinschätzung oder durch Voranmeldung aus dem Rettungswagen. Was kann Deutschland von Dänemark lernen? Verfolgen Sie die Aufnahme des Livestreams vom 10. November 2020 jetzt erneut auf unserem youtube-Kanal.

Weitere Informationen


Fachartikel

Sachstandsbericht: Strukturierte medizinische Ersteinschätzung in Deutschland (SmED)

von Stillfried D, Czihal T, Meer A. Sachstandsbericht: Strukturierte medizinische Ersteinschätzung in Deutschland (SmED). Notfall Rettungsmedizin (2019). Springer Medizin. DOI: 10.1007/s10049-019-0627-8.

Artikel online


Publikation aus dem Versorgungsatlas

Überlappung von Asthma und COPD in der ambulanten Versorgung – Analyse anhand vertragsärztlicher Abrechnungsdaten

Einige Patienten mit Asthma oder chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) können im Verlauf ihrer Krankheitsgeschichte Symptome beider Erkrankungen entwickeln. Man spricht in diesem Fall von einer Asthma-COPD-Überlappung, kurz ACO (aus dem Englischen für asthma-COPD overlap). Aktuell existieren für Deutschland keine epidemiologische Morbiditätskennzahlen. Weltweit wird geschätzt, dass etwa 2 Prozent der Bevölkerung unter ACO leiden. Die aktuelle Zi-Studie untersucht, wie viele Patienten im vertragsärztlichen Bereich überlappende Diagnosen für Asthma und COPD aufweisen und welche Unterschiede auf regionaler Ebene bestehen.

Studie online


COVID-19-Dashboard

Zi Frühindikatoren für Deutschland

Stand: 0:00 Uhr

R-Wert:
Neue Fälle pro Tag:
Neue Fälle je 100 Tsd. in 7 Tagen:
Vorwarnzeit:

Weitere Informationen finden Sie hier

Leistungsinanspruchnahme während der COVID-Krise

Tabellarischer Trendreport für das 1. Halbjahr 2020

Die COVID-19-Pandemie hat die vertragsärztliche und vertragspsychotherapeutische Versorgung während der letzten Monate stark verändert. Wie sich die  Leistungsinanspruchnahme der Patientenschaft sowie Digitalisierungstendenzen im Arzt-Patienten-Kontakt verändert haben, zeigt der Zi-Trendreport.

Neue App: PRAXISRAUM – spielend selbständig

Praxis-Planspiel Niederlassung

Das Zi hat ein Planspiel entwickelt, das seit 15.10.2020 im Apple AppStore und Google Playstore kostenfrei erhältlich ist. Das Serious Game macht am Beispiel einer fiktiven Arztpraxis erlebbar, wie eine Praxis aufgebaut, organisiert und laufend geführt wird und soll bei jungen Ärztinnen und Ärzten Interesse für eine spätere Niederlassung wecken.
Mehr unter www.praxisraum.de
 

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Rx-Trendbericht

Aktuelle Entwicklungen

Der Rx-Trendbericht bietet öffentlich zugängliche Informationen zum Thema Arzneimittelverordnungen mit aktuellen Daten und Abbildungen, z. B. zu Entwicklungen der Verordnungsmengen und -kosten für definierbare Zeiträume. Auch Analysen zur Marktentwicklung und zu verschiedenen Wirkstoffgruppen stehen zum Download bereit.

Externe Anfragen

Zi-Diagnosen-Portal

Auf Basis von bundesweiten Abrechnungsdaten bieten wir mit dem internen Portal „KV-Diagnosenstatistik“ behandlungsfallbezogene Jahresstatistiken der häufigsten Diagnosen nach Arztgruppen und patientenbezogene Diagnosenstatistiken. Auf Anfrage können auch Vertragsärzte und wissenschaftliche Einrichtungen diese Statistiken erhalten.