Das Modellprojekt PSY-KOMO (öffnet in neuem Tab) zielt darauf ab, die medizinische Versorgung schwer psychisch erkrankter Menschen dahingehend zu verbessern, dass somatische Komorbiditäten schneller erkannt und besser versorgt werden. Dies soll vor allem durch eine verbesserte Vernetzung der beteiligten Behandler:innen erreicht werden, wie Psychiater:innen, Hausärzt:innen und anderen somatischen Mediziner:innen. Eine zentrale Rolle dabei spielen Gesundheitsbegleiter:innen, die für Patient:innen als niedrigschwellige Kontaktpersonen sowie als Knotenpunkte zwischen den Behandler:innen fungieren.
Gemeinsam mit dem Forschungsinstitut IGES (öffnet in neuem Tab) ist das Zi an der Evaluation von PSY-KOMO (öffnet in neuem Tab) beteiligt. Unsere Aufgabe besteht dabei in der ökonomischen Bewertung des Modellprojekts, in welcher wir eine Kosten-Nutzen-Analyse durchführen und ihre Ergebnisse auf Bundesebene projizieren. Ziel ist es, Versorgungsbedarfe und ggf. –lücken abschätzen zu können, sollte PSY-KOMO (öffnet in neuem Tab) Teil der Regelversorgung werden. Hierzu werden Effektivitätsergebnisse, welche vom Forschungsinstitut IGES (öffnet in neuem Tab) ermittelt werden, mit den direkten medizinischen Kosten aus Behandlung und ggf. durchgeführten Arzneiverordnungen in Relation gesetzt.
PSY-KOMO (öffnet in neuem Tab) wird in vier verschiedenen Regionen Deutschlands durchgeführt und durch den Innovationsfonds (öffnet in neuem Tab) gefördert. Das Projekt lief am 28.02.2025 aus.