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Zi insights

Mit der virtuellen Reihe „Zi insights“ stellt das Zi alle sechs Wochen kurz und knapp neue Studien- und Projektergebnisse vor und diskutiert diese mit Expertinnen und Experten sowie den ebenfalls digital zugeschalteten Gästen.

Teilnehmende, die sich aktiv in die Diskussion einbringen möchten, sind herzlich eingeladen, an der Zoom-Videokonferenz (mit Anmeldung) teilzunehmen. Alle Interessierten, die das Event ohne aktive Beteiligung verfolgen möchten, können dies über den Youtube-Kanal des Zi tun (ohne Anmeldung).

Themen & Termine

7. Dezember 2022

Medizinische Versorgungszentren und ihre Rolle im ambulanten Gesundheitssystem

Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und ihre Wirkungen für das Gesundheitssystem sind nach wie vor Gegenstand kontroverser Diskussionen. Vor allem bei MVZ mit externer Kapitalbeteiligung wird befürchtet, dass wirtschaftliche Interessen die Versorgungstätigkeit bestimmen. Das Zi befragt in seinem Zi-MVZ-Panel seit 2017 Leiter:innen von MVZ u. a. zur Versorgungsstruktur und wirtschaftlichen Lage. Bei „Zi insights“ stellen wir das Zi-MVZ-Panel sowie erste Ergebnisse der vergangenen Erhebungswelle 2022 vor und diskutieren diese mit den eingeladenen Podiumsteilnehmenden und Gästen im Livestream.

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30. November 2022

SPEZIAL-Ausgabe: Spezielle sektorengleiche Vergütung – der neue Paragraf § 115f SGB V

Die Regierungskoalition hat im Krankenhaus-Pflegeentlastungsgesetz sehr kurzfristig die Einführung eines neuen § 115f SGB V auf den Weg gebracht. Beabsichtigt ist, „eine spezielle sektorengleiche Vergütung (…) für diejenigen Leistungen des Katalogs nach § 115b (einzuführen), die bislang überwiegend stationär erbracht und abgerechnet wurden“. Das neue Gesetz soll bereits zum 1. Januar 2023 umgesetzt werden. Das IGES Institut hat in diesem Zusammenhang mit einem Gutachten gemäß § 115b SGB V Anfang 2022 eine umfassende Erweiterung des AOP-Katalogs sowie Kontextfaktoren, die eine stationäre Leistungserbringung rechtfertigen könnten, vorgeschlagen. Parallel dazu ist im Rahmen des Innovationsfonds-Projektes „Einheitliche, Sektorenübergreifende Vergütung (ESV)“ ein konkreter Vorschlag für eine sektorengleiche Vergütung vorlegt worden. In dieser Spezial-Ausgabe von „Zi insights“ haben wir mit den Autoren der genannten Studien unter anderem diskutiert, welche Unterschiede es zwischen den verschiedenen Ansätzen gibt und wie ein neues Vergütungskonzept bestmöglich realisiert werden kann.

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19. Oktober 2022

Effekte der Neupatientenregelung für Patientinnen und Patienten – Auswirkungen der geplanten Abschaffung

Mit dem GKV-Finanzstabilisierungsgesetz plant Bundesgesundheitsminister Lauterbach unter anderem, die so genannte Neupatientenregelung zu streichen. 2019 war diese zusammen mit einer erhöhten Sprechstundenzeit im Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) eingeführt worden. Das Zi hat aktuell die vertragsärztlichen Abrechnungsdaten ausgewertet, die belegen: Im ersten Quartal 2022 war die Zahl der Neupatientenfälle mit 27,1 Millionen so hoch wie noch nie seit Einführung der Regelung 2019. Trotzdem hält Bundesminister Lauterbach weiterhin an einer Streichung der Regelung fest. Wie haben sich die vertragsärztlichen Praxen bisher auf die Neupatientenregelung eingestellt? Welche Auswirkungen hätte die Streichung der Regelung auf die Versorgungsqualität im ambulanten Bereich? Diese und weitere Fragen haben wir mit den eingeladenen Podiumsteilnehmenden und Gästen im Livestream diskutiert.

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24. August 2022

Arzneimitteltherapiesicherheit in der Praxis – Herausforderung Polypharmazie

In dieser Ausgabe von Zi insights haben wir aufgezeigt, wie niedergelassene Ärzt:innen in der Behandlung ihrer Patient:innen mit komplexen Arzneimitteltherapien digital unterstützt werden können. Das Thema Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) und damit verbundene Maßnahmen zur Gewährleistung eines optimalen Medikationsprozesses sind seit vielen Jahren Gegenstand von Forschung und öffentlicher Diskussion.

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4. Mai 2022

Zur Zukunft nicht-ärztlicher Berufsbilder – Perspektive der ambulanten Versorgung

Die drei Koalitionsparteien SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP haben im Koalitionsvertrag für die Jahre 2021 bis 2025 die Schaffung eines neuen Berufsbildes „Community Health Nursing“ angekündigt. In Ländern, in denen dieses Berufsbild bereits etabliert ist, sind Community Health Nurses vor allem im Bereich des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, aber auch in der patientennahen Primärversorgung in Zusammenarbeit mit Ärzt:innen tätig. In beiden Tätigkeitsfeldern gibt es eindeutige Schnittstellen speziell zur hausärztlichen Versorgung.

Das Zi hat daher im Februar 2022 ein Fokusgruppeninterview mit sieben Hausärzt:innen der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt durchgeführt und diskutiert, wie Community Health Nurses die ärztliche Praxis unterstützen könnten. Welche Implikationen eine Einführung auf die hausärztliche Versorgung hätte, ob und ggf. wie die Ausgestaltung der Community Health Nurses arztentlastend wirken könnte, wurde im Rahmen dieser Veranstaltung thematisiert und mit Expert:innen aus Politik, Praxis und dem Publikum diskutiert.

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21. März 2022

Steuerung von Akut- und Notfallpatient:innen durch eine verbundene Ersteinschätzung

Der Gemeinsame Bundesausschuss berät derzeit im Auftrag des Gesetzgebers, wie die vertragsärztliche Versorgung noch besser zur Entlastung der Notaufnahmen von Krankenhäusern beitragen kann. Konkret geht es um die Entwicklung von Vorgaben für eine steuernde Ersteinschätzung von Patient:innen, die sich selbständig in der Notaufnahme vorstellen, sowie für die zuverlässige Weiterleitung vertragsärztlich behandelbarer Patient:innen in die ambulante Versorgung.

Beides wurde im Rahmen einer Machbarkeitsstudie der KV Bayerns (KVB) und dem RoMed-Klinikum Rosenheim zusammen mit dem Zi erprobt. Die Universität Bayreuth führte im Nachgang eine qualitative Befragung durch. Die detaillierten Ergebnisse der Machbarkeitsstudie sowie sich daraus ergebende Perspektiven zur Steuerung von Akut- und Notfallpatient:innen stellten wir bei „Zi insights“ vor und diskutierten dazu mit Expert:innen aus dem Zi, der ambulanten und stationären Versorgung sowie den teilnehmenden Gästen.

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7. Februar 2022

Das Post-COVID-Syndrom und seine Folgen für die ambulante Versorgung

Wie gestaltet sich die Versorgung der Post-COVID-Patient:innen in der hausärztlichen Praxis? Welche Besonderheiten ergeben sich angesichts der Morbiditätsstruktur durch Post-COVID? Wird sich mit einer zunehmenden Zahl von Post-COVID-Patient:innen mittel- und langfristig die Inanspruchnahme ambulanter Versorgungsleistungen verändern? Wie können Post-COVID-Patient:innen bestmöglich versorgt werden? Welche weiteren wissenschaftlichen Studien sind notwendig? Diese und weitere Fragen haben wir bei „Zi insights“ mit Expert:innen aus dem Zi, der ambulanten und stationären Versorgung sowie den teilnehmenden Gästen diskutiert.

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