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Räumliche Versorgungsforschung: Mehr Wissen für regionale Verantwortung

16. Oktober 2012 in Berlin

Anlass

Das GKV-Versorgungsstrukturgesetz setzt klare Signale: Die Verantwortung für Ergebnis, Struktur und Aufwand der Versorgung ist künftig bei den Ländern und Regionen zu suchen. Damit steigt der Bedarf, regionale Besonderheiten erkennen und angemessen berücksichtigen zu können. Räumliche Versorgungsforschung soll die nötigen Kennzahlen für Entscheidungsträger liefern. Ganz nebenbei muss dabei eine „ganzheitlichere“ Sicht auf die Versorgungslage erreicht werden: Die regional unterschiedliche Arbeitsteilung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung ist nur eine der „Kontextvariablen“, unter denen regionale Besonderheiten der Versorgung herausgearbeitet werden können.

Thema

Welche Faktoren erklären die unterschiedlichen Ausprägungen der ambulanten und stationären Versorgung und ihrer Inanspruchnahme? Welche Beiträge kann die räumliche Analyse in der Versorgungsforschung hierzu leisten?

Ziel

Zum einjährigen Bestehen von www.versorgungsatlas.de  wollen wir zusammen mit Ihnen über den Stand aktueller Analysen der räumlichen Versorgungsforschung diskutieren. Nach wie vor beschäftigen uns folgende Grundsatzfragen: Welchen Beitrag können Gesundheits- und Versorgungsatlanten leisten, um regionale Unterschiede in der medizinischen Versorgung aufzuzeigen? Welchen praktischen Nutzen haben die räumlichen Analysen und wo liegen ihre Grenzen?