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Workshop „Regionales Versorgungsmonitoring“ mit internationalen Experten aus Italien und Norwegen

29. November 2016 in Berlin

Weltweit entwickeln sich gesundheitsbezogene Versorgungsatlanten rasant. Bemerkenswert sind insbesondere die Entwicklungen in Italien und Norwegen:

In Italien beteiligen sich die 19 Regionen (vergleichbar mit Landesregierungen) freiwillig an einem Versorgungsmonitoring, welches die Universität Pisa entwickelt hat. Ziel ist es, die Routinedaten der Regionen für ein jeweils regionales Qualitätsmanagement im eigenen Zuständigkeitsbereich nutzbar zu machen. Der überregionale Vergleich wird genutzt, um den Handlungsbedarf innerhalb der Regionen zu identifizieren. Trotz der Vielfalt der genutzten Indikatoren erkennen die Regionen auf einen Blick, wo sie im Vergleich zu anderen stehen. Das Verfahren gewährleistet Übersichtlichkeit und ermöglicht trotzdem eine differenzierte Analyse bis hin zur Rückmeldung an einzelne Versorgungseinrichtungen innerhalb der Regionen.

In Norwegen werden die medizinischen Fachgesellschaften in die Themenbearbeitung des dortigen Versorgungsatlas einbezogen. Zu jedem Berichtsthema im Online-Atlas veröffentlicht die zuständige Fachgesellschaft eine papiergebundene Publikation mit Interpretationshilfen und Vorschlägen zur Erschließung der identifizierten Verbesserungspotenziale.

Referenten:

  • Prof. Sabina Nuti
    Professorin für Management an der Scuola Superiore Sant'Anna, Pisa, Italien
    Präsentation
  • Prof. Barthold Vonen
    Institute for Community Medicine, University of Tromsø  – The Arctic University of Norway, Tromsö, Norwegen
    (Link zur Präsentation folgt)