Projektdaten

Projektzeitraum: 01.01.2025 ­– 30.06.2028

Förderer: Innovationsausschuss des G-BA mit dem DLR als Projektträger (Förderkennzeichen 01NVF23116)

Projektbeschreibung

In vielen – meist ländlichen – Regionen ist zukünftig die Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung gefährdet, insbesondere aufgrund des stark wachsenden Anteils älterer Menschen. Um die Versorgung effizienter zu gestalten, wird ein allgemeingültiges Konzept benötigt, das Hausärztinnen und Hausärzte unterstützt.

Die Forschenden des Projekts PRIMA wollen eine neue Versorgungsform zur Verbesserung dieser Situation entwickeln und erproben. Im Mittelpunkt stehen dabei Pflegefachpersonen, die in den Praxisalltag integriert werden, um sogenannte nicht-genuin ärztliche Aufgaben zu übernehmen – das sind alle Tätigkeiten, die keine ärztliche Approbation erfordern. Ziel des Forschungsprojekts ist, dass die 20 teilnehmenden Praxen neue Strukturen und Prozesse etablieren, um sich zu multiprofessionellen Primärversorgern mit Pflegefachpersonen (PRIMA) weiterzuentwickeln. 

Das Zi nimmt als Konsortialpartner am Projekt teil und wird insbesondere die Bereitstellung von SmED, die Schulung der Mitarbeiter:innen in den Praxen und projektspezifische Konfigurationen von SmED gewährleisten. 

Projektpartner

  • Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg als Konsortialführung
  • Institut für Allgemeinmedizin und Interprofessionelle Versorgung (IAIV) am Universitätsklinikum Tübingen als Konsortialpartner
  • Technische Universität München (TUM), Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften, Lehrstuhl für Gesundheitsökonomie als Konsortialpartner
  • Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) als Konsortialpartner
  • IGES Institut (IGES) als Kooperationspartner
  • AOK Baden-Württemberg (AOK BW) als Kooperationspartner

Ansprechpartner:in

Dr. Sarah Eichler

Wissenschaftliche Mitarbeiterin