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Mehr Integration in der neurologischen und psychiatrischen Versorgung?

29. Oktober 2014 in Berlin

An der Versorgung neurologischer und psychiatrischer Patienten sind Hausärzte, niedergelassene Fachärzte, psychiatrische Institutsambulanzen (PIA) und Krankenhäuser beteiligt. Die PIA sollen dabei einen spezifischen Versorgungsauftrag für Patienten übernehmen, die wegen der Art, Schwere oder Dauer ihrer Erkrankung ohne PIA stationär versorgt werden müssten. Durch PIA sollen also Krankenhausaufnahmen vermieden und stationäre Behandlungszeiten verkürzt werden; PIA soll die Versorgung durch niedergelassene Ärzte ergänzen, aber nicht ersetzen.

Am Beispiel der PIA wird deutlich, dass auch in der neurologisch-psychiatrischen Versorgung ein sektorenübergreifender Blick erforderlich ist, um Behandlungsabläufe zu optimieren. Zur Erhebung eines umfassenden Sachstands in der neurologisch-psychiatrischen Versorgung aus sektorenübergreifender Perspektive hat das IGES Institut anhand von Routinedaten der BARMER GEK ein Gutachten erstellt. Untersucht wurde die Patientenversorgung für drei Indikationen: Multiple Sklerose, Schizophrenie und Demenz.

Dokumentation