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28. März 2019

Zi verleiht Wissenschaftspreis „Regionalisierte Versorgungsforschung 2018“

Zwei auf Krankenhausabrechnungsdaten basierende Regionalanalysen mit chirurgisch-operativem Fokus ausgezeichnet

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hat heute zwei herausragende wissenschaftliche Arbeiten zur Erforschung regionaler Unterschiede in der Gesundheitsversorgung ausgezeichnet. Die Preisträger sind zu gleichen Teilen Melissa Spoden (Technische Universität Berlin) und PD Dr. Andreas Kühnl mit Koautoren (Technische Universität München und Ludwig-Maximilians-Universität München). Der Zi-Wissenschaftspreis wird jährlich vergeben, er ist mit 7.500 Euro dotiert.
Das Zi hat Spoden für die Arbeit „Amputationen der unteren Extremität in Deutschland – Regionale Analyse mit Krankenhausabrechnungsdaten von 2011 bis 2015“ prämiert. Kühnl hat die Jury mit seinem Forschungsprojekt „Räumliche Analyse der regionalen Krankenhausinzidenz und Krankenhaussterblichkeit von infrarenalen Aortenaneurysmen in Deutschland – Sekundärdatenanalyse der DRG-Statistik von 2005 bis 2014“ überzeugt. Beide Arbeiten stützen sich auf Daten der Krankenhausstatistik (DRG-Kalkulationsdaten). Die Analysen auf Kreisebene lassen kleinräumige Unterschiede erkennen. Der daraus abzuleitende Erkenntnisgewinn kann dazu beitragen, die Versorgung auf regionaler Ebene zu optimieren.

Die beiden Preisträger 2018 werden auf dem Zi-Congress Versorgungsforschung am 5. und 6. Juni 2019 in Berlin geehrt. Das diesjährige Motto des Zi-Congresses lautet „Wie werden wir besser – Globales Lernen und regionales Handeln in der Versorgungsforschung“.

Das ausführliche Tagungsprogramm mit renommierten nationalen und internationalen Referenten finden Sie hier:
www.zi-congress.de/programm. Wissenschaftliche Abstracts für die verschiedenen Themensitzungen können noch unter www.zi-congress.de/abstracts eingereicht werden. Medienvertreter sind eingeladen, sich zur kostenfreien Teilnahme bei Frau Schulze-Stühmer (CSchulze-Stuehmer(at)zi.de, 030-4005-2478) zu akkreditieren.

Der Zi-Congress ist von der Ärztekammer Berlin als ärztliche Fortbildungsmaßnahme anerkannt. Für die beiden Veranstaltungstage werden jeweils sechs CME-Punkte vergeben.

Die Berichte der Preisträger 2018
Spoden M. Amputationen der unteren Extremität in Deutschland – Regionale Analyse mit Krankenhausabrechnungsdaten von 2011 bis 2015Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi). Versorgungsatlas-Bericht Nr. 19/03. Berlin 2019. DOI: 10.20364/VA-19.03.

Kuehnl A, Salvermoser M, Erk A, Trenner M, Schmid V, Eckstein HH. Räumliche Analyse der regionalen Krankenhausinzidenz und Krankenhaussterblichkeit von infrarenalen Aortenaneurysmen in Deutschland – Sekundärdatenanalyse der DRG-Statistik von 2005 bis 2014Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi). Versorgungsatlas-Bericht Nr. 19/04. Berlin 2019. DOI: 10.20364/VA-19.04.

Die Pressemitteilung zum Download

 


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