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Pressemitteilungen des Zi

7. November 2019

Anlässlich der Veröffentlichung einer Zi-Informationsbroschüre zur ambulanten Notfallversorgung erklärt der Zi-Vorstandsvorsitzende Dr. Dominik von Stillfried:

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hat aktuelle Daten zur ambulanten Notfallversorgung sowie zum ärztlichen Bereitschaftsdienst ausgewertet und in einer Informationsbroschüre zusammengefasst. Dazu erklärt der Zi-Vorstandsvorsitzende Dr. Dominik von Stillfried:

Pressemitteilung


24. Oktober 2019

Zi-Leitungsgremien nach Satzungsänderung neu besetzt

Dr. med. Annette Rommel ist zur neuen stellvertretenden Kuratoriumsvorsitzenden des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi) gewählt worden. Rommel ist seit 2012 Erste Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen. Nach einer Satzungsänderung erfolgte die Wahl gestern Abend auf einer Sitzung des Zi-Kuratoriums in Berlin. Vorsitzender des höchsten ehrenamtlichen Leitungsgremiums des Zi bleibt Dr. med. Jörg Hermann, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen.

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21. August 2019

Antibiotikaverordnungen niedergelassener Ärzte gehen deutlich zurück

Die Verordnungen von Antibiotika durch niedergelassene Ärzte sind in den letzten Jahren in ganz Deutschland und für alle Altersgruppen signifikant zurückgegangen. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Versorgungsatlas-Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi), die heute veröffentlicht wurde. Die Studie umfasst eine detaillierte Untersuchung der Verordnungshäufigkeit von Antibiotika für gesetzlich Versicherte in Deutschland in den Jahren 2010 bis 2018 – unter Berücksichtigung von Trends nach Altersgruppen, Wirkstoffgruppen und KV-Bereichen.

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15. August 2019

Zi-Studie zur Diagnoseprävalenz der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) in der vertragsärztlichen Versorgung veröffentlicht

Die Diagnoseprävalenz der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) ist von 5,1 Prozent im Jahr 2009 auf 6,4 Prozent im Jahr 2016 gestiegen und blieb im Folgejahr auf dem gleichen Niveau. Dies entspricht einer Zunahme von 25 Prozent in acht Jahren. Der steigende Trend betraf sowohl Frauen als auch Männer. Regional bestehen erhebliche Unterschiede in der Häufigkeit, wobei die regionale Variation über die Jahre zugenommen hat. 

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13. August 2019

Zur Diskussion um die Reform der Notfallversorgung erklärt Zi-Geschäftsführer Dr. Dominik von Stillfried

Die vertragsärztlichen Abrechnungsdaten der Kassenärztlichen Vereinigungen zeigen den Trend ganz deutlich: Die Zahl der an deutschen Krankenhäusern ambulant behandelten Notfallpatienten geht seit 2016 kontinuierlich zurück. 

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27. Juni 2019

Mehr gesetzlich Versicherte mit Depressionen – Geschlechtsspezifische und regionale Unterschiede nehmen ab

Weniger regionale Disparität und eine Abschwächung der Prävalenzunterschiede zwischen Männern und Frauen: Das sind die zentralen Ergebnisse einer Versorgungsatlas-Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi), die heute veröffentlicht wurde. Darin wurde die zeitliche Entwicklung der Diagnoseprävalenz depressiver Störungen in der ambulanten Versorgung untersucht.

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21. Juni 2019

Verbesserte Einkommensentwicklung bei weiter steigenden Betriebskosten und hoher Arbeitszeitintensität

Das Zi hat Ergebnisse aus seinem Praxis-Panel zur wirtschaftlichen Lage der Arztpraxen im Zeitraum von 2013 bis 2016 veröffentlicht. Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) hat in ihrer Bedeutung für die niedergelassenen Ärzte weiter zugenommen. Von 2013 bis 2016 sind die GKV-Einnahmen der Arztpraxen um durchschnittlich 5,3 Prozent jährlich gestiegen. Dabei wuchs der Anteil der aus der GKV erzielten Einnahmen von 74,1 Prozent im Jahr 2013 auf 75,8 Prozent im Jahr 2016.

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5. Juni 2019

Zi-Congress „Versorgungsforschung 2019“ am 5. und 6. Juni in Berlin

Internationale Experten aus medizinischer Forschung und Digitalwirtschaft diskutieren über Transformationspfade in der Gesundheitsversorgung. Mitveranstalter des Zi-Congresses sind die Arbeitsgemeinschaft wissenschaftlich medizinischer Fachgesellschaften (AWMF), das deutsche Netzwerk Versorgungsforschung, die Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung (TMF) sowie als internationale Partner die OECD und die International Wennberg Collaborative (WIC).

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25. Mai 2019

Zi stellt Bedarfsprojektion für Medizinstudienplätze in Deutschland vor

Nach aktuellen Berechnungen des Zi fehlen in Deutschland jährlich bis zu 6.000 Studienplätze im Fach Humanmedizin – wenn die aktuelle ambulante Versorgungsleistung bis 2035 aufrechterhalten werden soll. Abhängig vom Ausbildungserfolg der zukünftigen Studierenden, der Dauer der Weiterbildung und der beruflichen Orientierung variiert die Projektion zwischen 6.000 (75 Prozent der Studienanfänger werden innerhalb von 15 Jahren Facharzt) und 3.000 fehlender Studienplätze (Facharztquote von 92 Prozent) pro Jahr.

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16. Mai 2019

Zukunft der Akut- und Notfallversorgung: Zi und KBV stellen Angebot für mehr Patientensicherheit und Effizienz vor

Softwaregestütztes Ersteinschätzungsverfahren SmED wird Patienten ab 1. Januar 2020 unter 116117 zur Verfügung stehen. Mit diesem Verfahren werden Patienten von qualifiziertem Personal durch strukturierte Fragen in die richtige Versorgungsebene zur weiteren Abklärung ihrer Beschwerden gelenkt.

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28. März 2019

Zi verleiht Wissenschaftspreis „Regionalisierte Versorgungsforschung 2018“

Das Zi hat heute zwei herausragende wissenschaftliche Arbeiten zur Erforschung regionaler Unterschiede in der Gesundheitsversorgung ausgezeichnet. Die Preisträger sind zu gleichen Teilen Melissa Spoden (Technische Universität Berlin) und PD Dr. Andreas Kühnl mit Koautoren (Technische Universität München und Ludwig-Maximilians-Universität München). Der Zi-Wissenschaftspreis wird jährlich vergeben, er ist mit 7.500 Euro dotiert.

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14. März 2019

Zi verleiht Innovationspreise „Ausgezeichnete Gesundheit 2019“

Das Zi hat gestern Abend in Berlin vier herausragende Beispiele ambulanter Versorgung mit dem Titel „Ausgezeichnete Gesundheit 2019“ prämiert. Insgesamt 16 regionale Projekte hatten sich um die Innovationspreise in den Kategorien Versorgung digital, Versorgung vernetzt, Nachwuchsförderung und Versorgung mit Sicherheit beworben. Über die Vergabe der Auszeichnungen hatten die anwesenden gut 300 Gäste aus Politik, Ärzteschaft und Forschung per Liveabstimmung unmittelbar nach den jeweils dreiminütigen Projekt-Statements abgestimmt.

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12. März 2019

Verordnungshäufigkeit von Psychostimulanzien bei jungen ADHS-Patienten von 2009 bis 2016 um gut zehn Prozent gesunken

Psychostimulanzien bei Kindern und Jugendlichen mit der Diagnose Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) werden immer seltener verordnet. Zwischen 2009 und 2016 ging die Verordnungshäufigkeit von knapp 50 auf 44 Prozent zurück. Gleichzeitig ist die Bedeutung von Fachärzten aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie bei der Verordnung von Methylphenidat, dem am häufigsten verschriebenen Medikament dieser Gruppe, deutlich gewachsen.

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26. Februar 2019

Ausschreibung Zi-Wissenschaftspreis „Regionalisierte Versorgungsforschung“ 2019

Das Zi lädt Forscherinnen und Forscher zur Einsendung von wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Erforschung regionaler Unterschiede in der medizinischen Versorgung ein. Einsendeschluss ist der 26. Juli 2019. Der Zi-Wissenschaftspreis ist mit 7.500 Euro dotiert. Prämierte Arbeiten werden auf dem Webportal www.versorgungsatlas.de veröffentlicht.

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23. Januar 2019

Psychische Störungen werden bei Kindern und Jugendlichen zunehmend häufiger diagnostiziert

Der Versorgungsatlas hat aktuelle Daten zur Häufigkeit psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen in der ambulanten Versorgung vorgelegt. Der Anteil der Kinder und Jugendlichen, bei denen während eines Jahres mindestens einmal eine psychische Störung diagnostiziert wurde, stieg von 23 Prozent im Jahr 2009 auf 28 Prozent im Jahr 2017. Dies entspricht einer Steigerung von 22 Prozent.

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22. Januar 2019

Zunahme der Herzinsuffizienz durch demografische Alterung

Der Versorgungsatlas untersuchte die zeitliche Entwicklung der Erkrankungshäufigkeit sowie regionale Unterschiede: Im Jahr 2017 wurden bundesweit etwa 2,5 Mio. gesetzlich krankenversicherte Patienten wegen einer Herzinsuffizienz ambulant medizinisch betreut. Seit 2009 nahm der Anteil der Betroffenen unter allen gesetzlich Versicherten von 2,9 Prozent auf 3,4 Prozent zu. Dies entspricht einem Anstieg von rund 400.000 Fällen.

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