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Presseinformationen

7. April 2020

Maßnahmen zeigen weiter Wirkung - Augenmerk auf obere Altersgruppen notwendig

Die Reproduktionszahl als wesentliche Kennzahl zum Pandemiegeschehen nähert sich dem Wert 1,0. Bei den Altersgruppen der 15 bis 59Jährigen liegt er sogar schon knapp darunter. Die Maßnahmen zur sozialen Distanzierung zeigen damit Wirkung.

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2. April 2020

„COVID-Modul“ ab 1. April Teil des softwaregestützten Ersteinschätzungsverfahrens SmED

Ab dem 1. April 2020 verfügen die Vermittlungszentralen der Kassenärztlichen Vereinigungen über ein neues Instrument zur schnellen symptomatischen Ersteinschätzung auf eine mögliche Coronavirus-Erkrankung. Das vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) für die Rufnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116117 bereitgestellte softwaregestützte medizinische Ersteinschätzungsverfahren SmED (Strukturierte medizinische Ersteinschätzung in Deutschland) ist durch ein „COVID-Modul“ ergänzt worden.

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3. März 2020

Bluthochdruck wird in Ostdeutschland mit 36 Prozent besonders häufig diagnostiziert – Prävalenz in Westdeutschland bei 25 Prozent

Zwischen 2009 und 2018 ist die Zahl der gesetzlich versicherten Patienten in Deutschland mit diagnostizierter Hypertonie von fast 17 Millionen auf gut 19 Millionen stark angestiegen. Etwa 50 Prozent der Zunahme kann auf einen wachsenden Anteil älterer Menschen in der Bevölkerung zurückgeführt werden. Die höchsten Anteile an Erkrankten werden in den ostdeutschen Regionen beobachtet.

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26. Februar 2020

Studie der Universität Köln: Belegärzte leisten wesentlichen Beitrag zur Sicherstellung der stationären Versorgung in ländlichen Regionen

Vertragsärzte leisten als Belegärzte vor allem in ländlichen Regionen Deutschlands einen ganz maßgeblichen Beitrag zur Sicherstellung der stationären Versorgung. Ohne sie würde in immer mehr Fachabteilungen der Kliniken das Licht ausgehen. Die Leidtragenden wären die Patientinnen und Patienten, die immer weitere Wege zum nächsten Krankenhaus auf sich nehmen müssten.

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17. Februar 2020

Pressestatement zur Anhörung im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zum Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Notfallversorgung

Viel Licht, wenig Schatten: Insgesamt liegt mit dem Referentenentwurf ein Gesetzentwurf vor, der mit kleineren Anpassungen als konsistente Erweiterung des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) implementiert werden und damit zu einer höheren Effizienz in der Akut- und Notfallversorgung beitragen kann.

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7. Februar 2020

Stellungnahme des Zi zum Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit zur Reform der Notfallversorgung vom 09.01.2020

Seit mehreren Jahren beforscht und entwickelt das Zi Ersteinschätzungsverfahren für die Akutversorgung. Grund genug für eine Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Notfallversorgung, die heute an das Bundesministerium für Gesundheit übergeben wurde.

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30. Januar 2020

Presse-Statement: Am Dienstag hat die Wissenschaftliche Kommission für ein modernes Vergütungssystem (KOMV) ihren Ergebnisbericht vorgelegt.

Das Gutachten kommt zu zwei wesentlichen Ergebnissen: Eine einheitliche Gebührenordnung für PKV und GKV birgt mehr Nachteile als Vorteile. Die Kommission sieht Reformbedarf in beiden Gebührenordnungen. Damit sollte das Ziel einer Einheitsgebührenordnung vom Tisch sein.

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12. Dezember 2019

Jahresüberschüsse der Vertragsarztpraxen 2017 real um 0,7 Prozent gesunken – Betriebskosten zwischen 2014 und 2017 um 10,4 Prozent je Praxisinhaber gestiegen

Die in den letzten Jahren positive Entwicklung der wirtschaftlichen Lage in den Vertragsarztpraxen hat sich 2017 merklich abgeschwächt. Unter Berücksichtigung der Verbraucherpreisentwicklung sind die Jahresüberschüsse der Praxen gegenüber 2016 um 0,7 Prozent zurückgegangen – im Mittelwert über alle Fachgebiete hinweg auf 168.800 Euro je Praxisinhaber.

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22. November 2019

Zahl der an Demenz erkrankten Patienten nimmt weiter zu – Ambulante Behandlung leichter kognitiver Störungen immer wichtiger

Die Behandlungsprävalenz von Demenz ist zwischen 2009 und 2016 von 2,52 auf 3,55 Prozent gestiegen. Die Zahl der Demenzpatienten hat damit in diesem Zeitraum um 40 Prozent zugenommen, von 1,01 Millionen 2009 auf 1.41 Millionen 2016. Aufgrund der demografischen Entwicklung wird erwartet, dass die Anzahl der Patienten mit diagnostizierter Demenz in Deutschland weiter ansteigt – bis 2050 auf über 3 Millionen.

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7. November 2019

Anlässlich der Veröffentlichung einer Zi-Informationsbroschüre zur ambulanten Notfallversorgung erklärt der Zi-Vorstandsvorsitzende Dr. Dominik von Stillfried:

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hat aktuelle Daten zur ambulanten Notfallversorgung sowie zum ärztlichen Bereitschaftsdienst ausgewertet und in einer Informationsbroschüre zusammengefasst. Dazu erklärt der Zi-Vorstandsvorsitzende Dr. Dominik von Stillfried:

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24. Oktober 2019

Zi-Leitungsgremien nach Satzungsänderung neu besetzt

Dr. med. Annette Rommel ist zur neuen stellvertretenden Kuratoriumsvorsitzenden des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi) gewählt worden. Rommel ist seit 2012 Erste Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen. Nach einer Satzungsänderung erfolgte die Wahl gestern Abend auf einer Sitzung des Zi-Kuratoriums in Berlin. Vorsitzender des höchsten ehrenamtlichen Leitungsgremiums des Zi bleibt Dr. med. Jörg Hermann, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen.

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21. August 2019

Antibiotikaverordnungen niedergelassener Ärzte gehen deutlich zurück

Die Verordnungen von Antibiotika durch niedergelassene Ärzte sind in den letzten Jahren in ganz Deutschland und für alle Altersgruppen signifikant zurückgegangen. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Versorgungsatlas-Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi), die heute veröffentlicht wurde. Die Studie umfasst eine detaillierte Untersuchung der Verordnungshäufigkeit von Antibiotika für gesetzlich Versicherte in Deutschland in den Jahren 2010 bis 2018 – unter Berücksichtigung von Trends nach Altersgruppen, Wirkstoffgruppen und KV-Bereichen.

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15. August 2019

Zi-Studie zur Diagnoseprävalenz der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) in der vertragsärztlichen Versorgung veröffentlicht

Die Diagnoseprävalenz der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) ist von 5,1 Prozent im Jahr 2009 auf 6,4 Prozent im Jahr 2016 gestiegen und blieb im Folgejahr auf dem gleichen Niveau. Dies entspricht einer Zunahme von 25 Prozent in acht Jahren. Der steigende Trend betraf sowohl Frauen als auch Männer. Regional bestehen erhebliche Unterschiede in der Häufigkeit, wobei die regionale Variation über die Jahre zugenommen hat. 

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13. August 2019

Zur Diskussion um die Reform der Notfallversorgung erklärt Zi-Geschäftsführer Dr. Dominik von Stillfried

Die vertragsärztlichen Abrechnungsdaten der Kassenärztlichen Vereinigungen zeigen den Trend ganz deutlich: Die Zahl der an deutschen Krankenhäusern ambulant behandelten Notfallpatienten geht seit 2016 kontinuierlich zurück. 

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27. Juni 2019

Mehr gesetzlich Versicherte mit Depressionen – Geschlechtsspezifische und regionale Unterschiede nehmen ab

Weniger regionale Disparität und eine Abschwächung der Prävalenzunterschiede zwischen Männern und Frauen: Das sind die zentralen Ergebnisse einer Versorgungsatlas-Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi), die heute veröffentlicht wurde. Darin wurde die zeitliche Entwicklung der Diagnoseprävalenz depressiver Störungen in der ambulanten Versorgung untersucht.

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21. Juni 2019

Verbesserte Einkommensentwicklung bei weiter steigenden Betriebskosten und hoher Arbeitszeitintensität

Das Zi hat Ergebnisse aus seinem Praxis-Panel zur wirtschaftlichen Lage der Arztpraxen im Zeitraum von 2013 bis 2016 veröffentlicht. Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) hat in ihrer Bedeutung für die niedergelassenen Ärzte weiter zugenommen. Von 2013 bis 2016 sind die GKV-Einnahmen der Arztpraxen um durchschnittlich 5,3 Prozent jährlich gestiegen. Dabei wuchs der Anteil der aus der GKV erzielten Einnahmen von 74,1 Prozent im Jahr 2013 auf 75,8 Prozent im Jahr 2016.

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5. Juni 2019

Zi-Congress „Versorgungsforschung 2019“ am 5. und 6. Juni in Berlin

Internationale Experten aus medizinischer Forschung und Digitalwirtschaft diskutieren über Transformationspfade in der Gesundheitsversorgung. Mitveranstalter des Zi-Congresses sind die Arbeitsgemeinschaft wissenschaftlich medizinischer Fachgesellschaften (AWMF), das deutsche Netzwerk Versorgungsforschung, die Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung (TMF) sowie als internationale Partner die OECD und die International Wennberg Collaborative (WIC).

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25. Mai 2019

Zi stellt Bedarfsprojektion für Medizinstudienplätze in Deutschland vor

Nach aktuellen Berechnungen des Zi fehlen in Deutschland jährlich bis zu 6.000 Studienplätze im Fach Humanmedizin – wenn die aktuelle ambulante Versorgungsleistung bis 2035 aufrechterhalten werden soll. Abhängig vom Ausbildungserfolg der zukünftigen Studierenden, der Dauer der Weiterbildung und der beruflichen Orientierung variiert die Projektion zwischen 6.000 (75 Prozent der Studienanfänger werden innerhalb von 15 Jahren Facharzt) und 3.000 fehlender Studienplätze (Facharztquote von 92 Prozent) pro Jahr.

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16. Mai 2019

Zukunft der Akut- und Notfallversorgung: Zi und KBV stellen Angebot für mehr Patientensicherheit und Effizienz vor

Softwaregestütztes Ersteinschätzungsverfahren SmED wird Patienten ab 1. Januar 2020 unter 116117 zur Verfügung stehen. Mit diesem Verfahren werden Patienten von qualifiziertem Personal durch strukturierte Fragen in die richtige Versorgungsebene zur weiteren Abklärung ihrer Beschwerden gelenkt.

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28. März 2019

Zi verleiht Wissenschaftspreis „Regionalisierte Versorgungsforschung 2018“

Das Zi hat heute zwei herausragende wissenschaftliche Arbeiten zur Erforschung regionaler Unterschiede in der Gesundheitsversorgung ausgezeichnet. Die Preisträger sind zu gleichen Teilen Melissa Spoden (Technische Universität Berlin) und PD Dr. Andreas Kühnl mit Koautoren (Technische Universität München und Ludwig-Maximilians-Universität München). Der Zi-Wissenschaftspreis wird jährlich vergeben, er ist mit 7.500 Euro dotiert.

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14. März 2019

Zi verleiht Innovationspreise „Ausgezeichnete Gesundheit 2019“

Das Zi hat gestern Abend in Berlin vier herausragende Beispiele ambulanter Versorgung mit dem Titel „Ausgezeichnete Gesundheit 2019“ prämiert. Insgesamt 16 regionale Projekte hatten sich um die Innovationspreise in den Kategorien Versorgung digital, Versorgung vernetzt, Nachwuchsförderung und Versorgung mit Sicherheit beworben. Über die Vergabe der Auszeichnungen hatten die anwesenden gut 300 Gäste aus Politik, Ärzteschaft und Forschung per Liveabstimmung unmittelbar nach den jeweils dreiminütigen Projekt-Statements abgestimmt.

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12. März 2019

Verordnungshäufigkeit von Psychostimulanzien bei jungen ADHS-Patienten von 2009 bis 2016 um gut zehn Prozent gesunken

Psychostimulanzien bei Kindern und Jugendlichen mit der Diagnose Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) werden immer seltener verordnet. Zwischen 2009 und 2016 ging die Verordnungshäufigkeit von knapp 50 auf 44 Prozent zurück. Gleichzeitig ist die Bedeutung von Fachärzten aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie bei der Verordnung von Methylphenidat, dem am häufigsten verschriebenen Medikament dieser Gruppe, deutlich gewachsen.

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26. Februar 2019

Ausschreibung Zi-Wissenschaftspreis „Regionalisierte Versorgungsforschung“ 2019

Das Zi lädt Forscherinnen und Forscher zur Einsendung von wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Erforschung regionaler Unterschiede in der medizinischen Versorgung ein. Einsendeschluss ist der 26. Juli 2019. Der Zi-Wissenschaftspreis ist mit 7.500 Euro dotiert. Prämierte Arbeiten werden auf dem Webportal www.versorgungsatlas.de veröffentlicht.

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23. Januar 2019

Psychische Störungen werden bei Kindern und Jugendlichen zunehmend häufiger diagnostiziert

Der Versorgungsatlas hat aktuelle Daten zur Häufigkeit psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen in der ambulanten Versorgung vorgelegt. Der Anteil der Kinder und Jugendlichen, bei denen während eines Jahres mindestens einmal eine psychische Störung diagnostiziert wurde, stieg von 23 Prozent im Jahr 2009 auf 28 Prozent im Jahr 2017. Dies entspricht einer Steigerung von 22 Prozent.

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22. Januar 2019

Zunahme der Herzinsuffizienz durch demografische Alterung

Der Versorgungsatlas untersuchte die zeitliche Entwicklung der Erkrankungshäufigkeit sowie regionale Unterschiede: Im Jahr 2017 wurden bundesweit etwa 2,5 Mio. gesetzlich krankenversicherte Patienten wegen einer Herzinsuffizienz ambulant medizinisch betreut. Seit 2009 nahm der Anteil der Betroffenen unter allen gesetzlich Versicherten von 2,9 Prozent auf 3,4 Prozent zu. Dies entspricht einem Anstieg von rund 400.000 Fällen.

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