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6. Dezember 2021

Presse-Statement zum Rekordwert der COVID-19-Schutzimpfungen durch die niedergelassene Ärzteschaft

Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in Deutschland haben in der vergangenen Woche mit über 4 Millionen verabreichten COVID-19-Schutzimpfungen einen neuen Rekordwert erzielt. Hierzu erklärt der Vorstandsvorsitzende des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi), Dr. Dominik von Stillfried:

„Nachdem die Vertragsärztinnen und -ärzte bereits seit Wochen von Impfrekord zu Impfrekord bei Tageswerten und Boosterungen eilen, haben sie nun auch die Bestmarke für die stärkste Impfwoche seit Beginn der Corona-Impfkampagne erreicht. In der letzten Woche sind insgesamt 4.081.983 Menschen in den Arztpraxen gegen das COVID-19-Virus geimpft worden. Davon waren 344.460 Erst-, 286.209 Zweit- und 3.451.314 Booster-Impfungen. Insgesamt sind nun knapp 14 Millionen Personen, das heißt jeder fünfte Erwachsene, in Deutschland geboostert. 10 Millionen davon, also 73 Prozent, haben ihre Auffrischungsimpfung in den Arztpraxen erhalten. In der vergangenen Woche sind rund 1,8 Millionen mehr Menschen geboostert als vor sechs Monaten zweitgeimpft worden. Allein am letzten Samstag haben rund eine halbe Million Menschen eine Drittimpfung in den Praxen erhalten, ebenfalls eine neue Bestmarke für einen Samstag. Insgesamt sind in der vergangenen Woche 5,5 Millionen Menschen geimpft worden.

Wenn die etwa 75.000 impfenden Vertragsärztinnen und -ärzte sowie die Impfstellen dieses Tempo halten, kann die neue Regierungskoalition ihr Impfversprechen einlösen, dass bis Jahresende rund 30 Millionen Menschen eine Drittimpfung erhalten können. Dafür ist es aber unerlässlich, dass die Logistik der Impfstoffverteilung nun reibungslos läuft. Es muss gesichert sein, dass Praxen und Impfstellen jeweils genau die bestellten Impfstoffmengen bekommen und so alle angebotenen Impftermine mit den Patientinnen und Patienten eingehalten werden können. Jede weitere schwerwiegende Störung der COVID-19-Impfkampagne wird unweigerlich dazu führen, dass das zweifellos ambitionierte Impfziel bis Jahresende nicht erreicht werden kann.“

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