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Pressemitteilungen des Zi

7. Juni 2018

Medikamentöse Versorgung bei rheumatoider Arthritis – am besten, wenn Haus- und Facharzt gemeinsam behandeln

Mit welchen Medikamenten werden Patienten behandelt, bei denen erstmals eine rheumatoide Arthritis (RA) festgestellt wurde? Diese Frage untersucht eine Studie des Zi. RA ist eine chronische, systemische Autoimmunerkrankung, die durch eine Entzündung der Gelenkinnenhäute (Synovialitis) gekennzeichnet ist. Unzureichend behandelt, führt die Erkrankung zu einer fortschreitenden Schädigung der Gelenkstrukturen einschließlich einer Organbeteiligung.

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16. Mai 2018

MVZ: Ein Drittel versorgt mit Verlusten

Etwa jedes dritte (32 Prozent) Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) musste im Jahr 2016 finanzielle Verluste hinnehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuell veröffentlichte Untersuchung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi).

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2. Mai 2018

Medizin wird ambulanter: neue Methode bestätigt Trend

Das Zi weist mit dem neu entwickelten Sektorenindex (SIX) nach, dass die medizinische Versorgung immer ambulanter wird. Demnach ist bundesweit in den Jahren 2010 bis 2014 die in Anspruch genommene ambulante Versorgungsleistung um 6 Prozent gestiegen, während gleichzeitig die Bettenbelegungstage im Krankenhaus um 5 Prozent zurückgegangen sind.

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25. April 2018

Wie Ärzte und Psychotherapeuten ihre wirtschaftliche Situation einschätzen

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi) befragte Vertragsärzte und Psychotherapeuten, wie sie ihre wirtschaftliche Situation einschätzen. Insgesamt bewerteten 72 Prozent der befragten Vertragsärzte ihre Situation als „gut“ bis „sehr gut“. Je nach Fachgebiet zeigten sich allerdings zum Teil sehr große Unterschiede. Auffallend ist, dass die aktuelle wirtschaftliche Lage nahezu durchgehend deutlich besser bewertet wurde als die Erwartungen in die Zukunft.

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18. April 2018

Ausschreibung Zi-Wissenschaftspreis 2018: Regionale Unterschiede in der medizinischen Versorgung

Einsendeschluss 17. August 2018, Preisgeld 7.500 Euro
Je nachdem, wo und von wem Patienten behandelt werden, unterscheidet sich die medizinische Versorgung. Diesen Unterschieden geht die regionale Versorgungsforschung auf den Grund. Das Zi schreibt aktuell zum inzwischen siebten Mal den Zi-Wissenschaftspreis zur regionalen Versorgungsforschung aus, mit dem exzellente wissenschaftliche Arbeiten auf diesem Gebiet ausgezeichnet werden.

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10. April 2018

Statement zu Äußerungen des GKV-Spitzenverbands gegenüber der Deutschen Presse-Agentur

Laut Medienberichten erklärte der Pressesprecher des GKV-Spitzenverbands Florian Lanz gegenüber der Deutschen Presse-Agentur: „Aus den Portemonnaies der Beitragszahler erhält im Durchschnitt jede Arztpraxis 380.000 Euro pro Jahr. Für das viele Geld kann man eine Mindestsprechstundenzahl von 25 Stunden pro Woche wohl kaum als übertrieben bezeichnen.“ Hierzu erklärt Dr. Dominik von Stillfried, Geschäftsführer des Zi: „Der GKV-Spitzenverband versucht gezielt, ein falsches Bild zu erwecken. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen im Durchschnitt keine 380.000 Euro pro Jahr an jede Arztpraxis."

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22. März 2018

Statement zum Arztreport BARMER Hamburg: Hamburg Spitzenreiter bei Arztkosten. Als Ursache wird Arztdichte und Apparatemedizin vermutet.

Hierzu erklärt Dr. Dominik von Stillfried, Geschäftsführer des Zi: „Auf der einen Seite die ambulanten Kosten hervorzuheben, aber auf der anderen Seite die Krankenhausinanspruchnahme auszublenden, ist nicht sachgerecht und erweckt einen falschen Eindruck. Gerade Hamburg gehört zu den Städten, in denen im Verhältnis zu anderen Regionen relativ wenige Krankenhausfälle anfallen, eben aufgrund der breit aufgestellten ambulanten Angebote.“

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1. Februar 2018

Statement zur Forderung des GKV-Spitzenverbands, dass Ärzte mindestens 30 Stunden pro Woche für GKV-Versicherte aufwenden sollten.

Hierzu erklärt Dr. Dominik von Stillfried, Geschäftsführer des Zi: „Vertragsärzte widmen sich pro Woche im Durchschnitt 35,8 Stunden gesetzlich versicherten Patienten, sodass die Forderung des GKV-Spitzenverbands bereits mehr als erfüllt ist. Auf Privatpatienten entfallen 5,8 Stunden in der Woche, dies entspricht in der Größenordnung etwa auch dem Anteil der Versicherten in der Bevölkerung. Insofern wird ein Scheinargument in die politische Diskussion eingebracht, das an der Versorgungsrealität vorbeigeht. Die ohnehin hohe Regeldichte würde unnötig erweitert."

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