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Glossar

Rabatte

In den Auswertungen des Rx-Trendberichtsals Rabatte bezeichnete Beträge sind Preisnachlässe nach §§ 130, 130a Abs. 1-7 SGB V. Diese Rabatte sind gesetzlich vorgeschrieben und gelten daher für alle Hersteller, Apotheken und Krankenkassen gleichermaßen. Individuelle Rabatte, die zusätzlich zwischen einer Krankenkasse und einem pharmazeutischen Unternehmen nach § 130a Abs. 8 SGB V vertraglich geregelt worden sind, sind hier nicht berücksichtigt. Denn sie sind nicht veröffentlicht und lassen sich auch nicht aus öffentlich zugänglichen Daten herleiten.

Rabattverträge

Zwischen Krankenkassen und pharmazeutischen Herstellern vertraglich vereinbarte Preisnachlässe, die vom Gesetzgeber als Steuerungsmaßnahme gegen steigende Arzneimittelausgaben im Sozialgesetzbuch verankert wurden. Apotheken müssen für bei wirkstoffgleichen Präparaten diejenigen an den gesetzlich Versicherten abgeben, für ein Rabattvertrag zwischen Krankenkasse und Hersteller besteht. Diese Verpflichtung entfällt, wenn der Arzt auf dem Rezept „aut idem“ vermerkt. Dann muss die Apotheke genau das verschriebene Medikament ausgeben.