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Glossar

Kassenärztliche Vereinigung (KV)

Jeder Arzt, der eine kassenärztliche Zulassung hat und gesetzlich Krankenversicherte ambulant behandelt, ist Zwangsmitglied der Kassenärztlichen Vereinigung seiner Region. Diese hat dafür zu sorgen, dass die Versicherten in ihrer Region ausreichend und zweckmäßig rund um die Uhr versorgt werden. So organisiert die KV beispielsweise auch den ärztlichen Notdienst. Von den Krankenkassen auf Länderebene erhält die KV Geld, welches sie als Honorar an die Ärzte verteilt.

Bis zum 1. Januar 2005 gab es in Deutschland 23 Kassenärztliche Vereinigungen. Einige haben aufgrund gesetzlicher Vorschriften fusioniert. Seither gibt es in jedem Bundesland eine – außer in Nordrhein-Westfalen. Dort gibt es zwei: die KV Nordrhein und die KV Westfalen-Lippe. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) nimmt die Interessen der Vertragsärzte auf Bundesebene wahr.

Leitlinien

Systematisch entwickelte Entscheidungshilfen zur Unterstützung einer angemessenen Behandlung. Sie werden von Vertretern der medizinischen Berufsgruppen erarbeitet und liegen idealerweise auch als Patientenleitlinien vor. Im Sinne der Qualitätssicherung in der medizinischen Versorgung werden sie regelmäßig überarbeitet.