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Pressemitteilungen des Zi

18. September 2017

Rückblick: Zi-Konferenz 2017 zur regionalisierten Versorgungsforschung

Wie sehen die regionalen Versorgungsunterschiede aus, welche Ursachen liegen ihnen zugrunde, und wie kann die medizinische Versorgung auf dieser Grundlage verbessert werden? Das sind die Fragen, mit denen sich die zweitägige Konferenz zur regionalisierten Versorgungsforschung am 13. und 14. September 2017 in Berlin beschäftigt hat. Auf Einladung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) trafen sich Wissenschaftler und Praktiker aus Deutschland und dem Ausland für einen fachlichen Austausch.

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15. September 2017

Zi-Wissenschaftspreis 2017 geht an Boris Kauhl

Boris Kauhl ist der diesjährige Preisträger des mit 5000 € dotierten Zi-Wissenschaftspreises „Regionalisierte Versorgungsforschung“. Mit dem Preis würdigt das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) herausragende wissenschaftliche Arbeiten aus dem Bereich der regionalbezogenen Versorgungsforschung. Mit seiner Studie zur kleinräumigen Verteilung der Hypertonie (Bluthochdruck) und assoziierten, bevölkerungsbasierten Risikofaktoren in Nordost-Deutschland konnte Kauhl die Jury überzeugen.

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6. September 2017

Notfall: Patienten helfen, die richtige Versorgung zu finden

Wohin gehe ich, wenn ich einen Arzt brauche? Patienten beantworten sich diese Frage viel zu oft mit: ins Krankenhaus. Die Antwort liegt aus Patientensicht zwar häufig nahe, ist in vielen Fällen aber nicht der beste Weg, den ein Patient wählen kann. Vor diesem Hintergrund beauftragte das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) das Göttinger aQua-Institut mit der Erstellung eines Konzepts, wie Patienten gezielt in die für sie geeignete Versorgung gesteuert werden können.

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30. August 2017

Investitionsstau in Arztpraxen: Ausmaß und Gründe

Niedergelassene Ärzte investieren deutlich weniger, als nach eigener Einschätzung der Praxisinhaber notwendig wäre. Allein für Medizingeräte, IT und EDV sehen Vertragsärzte in 2017 einen offenen Investitionsbedarf von 15.000 Euro je Praxis. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) und der Universität Bayreuth, an der bundesweit knapp 900 Ärzte aus 26 Fachgebieten teilnahmen.

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3. August 2017

Arztpraxen: Umsatz, Ausgaben und Einkommen

Die wirtschaftliche Lage in Arztpraxen ist stabil, aber bei Investitionen herrscht Zurückhaltung. Dies ist eines der Ergebnisse, die das Zi nach Analyse der Befragung von über 4.300 Arztpraxen zum Jahr 2015 vorab in einem Kurzbericht aktuell veröffentlich hat. Der vollständige Bericht erscheint voraussichtlich bis Ende 2017.

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27. Juli 2017

Zi fördert Forschungsprojekte mit insgesamt 250.000 €: Interessenten können bis 15. September 2017 Anträge einreichen

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) stellt im Rahmen seiner jährlichen Förderinitiative 250.000 € für Forschungsprojekte bereit. Unterstützt werden Projekte aus dem Gesundheitswesen, die sich fünf vorgegebenen Themenblöcken zuordnen lassen. Anträge können bis zum 15. September 2017 eingereicht werden.

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26. Juli 2017

Zi-Studie zum Wandel in der Versorgung: Ambulante Behandlungen nehmen zu, Belegungstage im Krankenhaus nehmen leicht ab

Die medizinische Versorgung wird immer ambulanter. Heute werden ärztliche Leistungen beim niedergelassenen Arzt erbracht, für die man früher ins Krankenhaus musste. Wie sich dieser Wandel vollzieht, untersuchte eine aktuell veröffentlichte Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi).

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13. Juli 2017

50-Stunden-Woche: Arbeitszeit der niedergelassenen Ärzte

Ein niedergelassener Praxisinhaber kommt durchschnittlich auf eine 50-Stunden-Woche. In etwa einem Drittel der Arbeitszeit besteht kein direkter Kontakt zum Patienten, sondern wird z. B. für die Dokumentation, das Schreiben von Arztbriefen, Fallkonferenzen, das Praxismanagement und Fortbildungen aufgebracht. Zu diesen Ergebnissen kommt das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) in seinem Zi-Praxis-Panel (ZiPP), an dessen Befragung zum Arbeitsumfang sich bundesweit über 4360 Praxen beteiligt haben. Die aktuell veröffentlichten Daten beziehen sich auf das Jahr 2014.

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4. Juli 2017

www.kodierhilfe.de: Hilfe für Ärzte im Diagnose- und Abrechnungsalltag

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hat unter www.kodierhilfe.de eine neue Webseite veröffentlicht, die Ärzten bei der Diagnosenkodierung mit der ICD-10-GM eine alltagstaugliche Hilfe an die Hand gibt. Das bewusst klar gehaltene Design der kostenfreien Webseite ist frei von Werbung und lässt sich sowohl am PC als auch an mobilen Endgeräten, wie Tablets oder Smartphones, leicht bedienen. Die Suche erfolgt intuitiv über die Eingabe eines Suchbegriffs oder durch Navigation entlang der Struktur der ICD-10-GM.

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27. Juni 2017

Ländliche Infrastruktur: Ärztliche Versorgung näher als Supermärkte oder Apotheken

Die meisten ländlichen Regionen werden laut Prognosen in den kommenden 20 Jahren bis zu einem Viertel ihrer Einwohner verlieren. Auch Ärzte folgen diesem Trend und lassen sich eher dort nieder, wo es sich insgesamt gut leben und arbeiten lässt. Wie die heute noch gute ärztliche Versorgung in strukturschwachen und bevölkerungsarmen Regionen aufrecht erhalten werden kann, diskutierten Vertreter aus Wissenschaft, Ministerien, Behörden und Kassenärztlichen Vereinigungen im Rahmen der Zi-Tagung zum KBV Sicherstellungskongress am 27. Juni 2017 in Berlin.

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22. Juni 2017

Ambulant vor stationär – In der Orthopädie könnte es besser sein

81 Prozent aller Rückenschmerz-Fälle, die im Krankenhaus behandelt werden, könnten auch ambulant versorgt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) geförderte Studie, die Daten aus dem Jahr 2012 ausgewertet hat.

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21. Juni 2017

Urologika: Verordnungen steigen stetig an

In Deutschland werden immer mehr Urologika verordnet. In der Analyse der Jahre 2007 bis 2016 stellte das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) eine Mengensteigerung um 69 Prozent fest. In der Gegenüberstellung des 1. Quartals 2007 mit dem 4. Quartal 2016 beträgt die Steigerung sogar 80 Prozent.

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8. Juni 2017

Überschüsse der Krankenkassen heute sinnvoll nutzen

„Die nächste Bundesregierung muss die heute eingefahrenen Überschüsse in der gesetzlichen Krankenversicherung sinnvoll nutzen, um die ambulante Versorgung in der Zukunft zu stärken“, forderte Dr. Dominik Graf von Stillfried, Geschäftsführer des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi), angesichts aktueller Berichte über Rekordwerte in den Rücklagen der gesetzlichen Krankenkassen.

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24. Mai 2017

Weiterbildungsordnung für Ärzte muss mit Ambulantisierung der Medizin schritthalten

Die Weiterbildung zum Facharzt in der Medizin muss stärker an ambulanten Weiterbildungsinhalten orientiert werden. Das sei notwendig, um das komplette inhaltliche Spektrum der jeweiligen Fachrichtungen weiterhin in der Weiterbildung abbilden zu können, fordern Dr. Dirk Heinrich, Vorsitzender der Hamburger Vertreterversammlung, und Dr. Dominik von Stillfried, Geschäftsführer des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung. Der 120. Deutsche Ärztetag diskutiert unter TOP 7 voraussichtlich am 26. Mai über die Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung.

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17. Mai 2017

Anteil der Notfallversorgung durch Krankenhäuser regelmäßig überschätzt

„Der Anteil der Krankenhäuser an der Notfallversorgung wird überschätzt. Ursache ist ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen.“ sagte Dr. Dominik von Stillfried, Geschäftsführer des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi). Zur Versachlichung der Diskussion veröffentlichte das Institut im Nachgang zum heutigen Streitgespräch zwischen dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Stephan Hofmeister, und dem Präsidenten der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Thomas Reumann, ein Zahlengerüst zur medizinischen Versorgung in Deutschland.

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15. Mai 2017

Zi: kein deutscher Sonderweg in der Notfallversorgung

„Alle industrialisierten Länder arbeiten daran, die Direktinanspruchnahme von Krankenhäusern über die Notfallambulanzen zu minimieren. Ein deutscher Sonderweg wäre ein Weg in die Ineffizienz“, sagte Dr. Dominik von Stillfried, Geschäftsführer des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi). Er wandte sich damit gegen die Einschätzung von Prof. Dr. Karl Lauterbach MdB, dass Patienten auch weiterhin in zunehmendem Maße die Notaufnahmen aufsuchen sollten. Lauterbach hatte Krankenkassen und Ärzte dafür kritisiert, dass sie die Patienten umerziehen wollten.

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5. April 2017

Zi besetzt Vorstand neu

Nach den Wahlen der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) hat das Kuratorium des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) drei Vorstandsmitglieder neu für die verbleibende Amtszeit bis Ende September 2019 gewählt.

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29. März 2017

Zi erweitert Panel-Angebot auf Zahnärzte

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) weitet seine jährlichen Erhebungen auf Zahnarztpraxen aus und unterstützt auch diese Berufsgruppe mit fundamentalen Daten bei den Honorarverhandlungen. Für das Zahnärzte-Praxis-Panel ZäPP hat das Zi eine Vereinbarung mit der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Nordrhein (KZVNR) geschlossen.

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20. März 2017

Zi-Analyse: Niedergelassene Ärzte dokumentieren Diagnosen verantwortungsvoll

„Die Zahl der dokumentierten Diagnosen in Arztpraxen steigt einer Zi-Analyse zufolge deutlich langsamer als die in Krankenhäusern. Wie das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) untersucht hat, stieg die Zahl der dokumentierten Diagnosen je Behandlungsfall zwischen dem Jahr 2009 und 2015 in den Krankenhäusern um 22 Prozent, in den Arztpraxen um lediglich 12 Prozent. Niedergelassene Ärzte haben zuletzt mit durchschnittlich 4 Diagnosen gut ein Drittel weniger kodiert als ihre stationär tätigen Kollegen (6,7). Die Auswertung basiert auf bundesweiten vertragsärztlichen Abrechnungsdaten und Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes.

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06. März 2017

Auslastung der Notfallambulanzen insgesamt zu gering

In der Diskussion um die angemessene Vergütung ambulanter Behandlungen in den Notfallambulanzen der Krankenhäuser mahnt das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) mehr Sachlichkeit an. „Ein Blick auf die Abrechnungsdaten zeigt: Im Schnitt lag die Auslastung der Notfallambulanzen im Jahr 2015 bei etwa einem Patienten pro Stunde“ sagt Dr. Dominik von Stillfried, Geschäftsführer des Zi. „In Bayern etwa ergaben die Abrechnungen der Krankenhäuser bei der Kassenärztlichen Vereinigung eine mittlere Auslastung von 0,8 Fällen pro Krankenhaus und Stunde.“

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27. Februar 2017

Rx-Trendbericht mit erweiterten Funktionen

Wie haben sich die Verordnungen der Generika im Lauf der Zeit entwickelt? In welchen Quartalen verordnen Ärzte Antibiotika besonders häufig? Welche Medikamente gehören aktuell zu den Umsatztreibern – und welche nicht? Antworten auf diese und ähnliche Fragen liefert der Rx-Trendbericht für verschreibungspflichtige Arzneimittel. Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hat diese Datenbank unter www.rx-trendbericht.de nun aufgefrischt und um wichtige Funktionen erweitert.

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26. Januar 2017

Zi analysiert Wirkungen der Praxisgebühr

Sollen Patienten bei der Wahl ihres Arztes oder Krankenhauses gesteuert werden? Diese Frage gewinnt in Zeiten eines zunehmend arbeitsteiligen Gesundheitssystems an Brisanz. Dabei ist der letzte Versuch der Bundesregierung, Patientenströme über finanzielle Anreize zu ordnen, noch gar nicht so lange her: Zwischen 2004 und 2012 mussten Versicherte beim Praxisbesuch und in Notaufnahmen eine Gebühr bezahlen. Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hat die Wirkungen dieser Maßnahme untersucht.

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20. Januar 2017

Warum in Städten künftig mehr niedergelassene Ärzte notwendig sind

Zum Bericht des ARD-Magazins monitor über die ungleiche Verteilung von Arztsitzen erklärt der Geschäftsführer des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi), Dr. Dominik von Stillfried: „Die verantwortlichen Zulassungsausschüsse der Kassenärztlichen Vereinigungen und der Krankenkassen prüfen im Einzelfall, ob eine Praxis für die medizinische Versorgung von Patienten in der Region notwendig ist. Grundlage ist das geltende Recht, das in ländlichen und städtischen Regionen eine ausreichende und notwendige Versorgungsstruktur fordert. Eine Reihe von Gründen sprechen dafür, dass jetzt und künftig in den Städten mehr Praxen benötigt werden."

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