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Hausarzt-Thesaurus

Kodierhilfe für typische Themen und Anlässe

Akuter Herzinfarkt, grippaler Infekt, unklare Ursachen für einen erhöhten Laborwert, vorbeugende Maßnahmen: Die Palette der medizinischen Themen und Beratungsanlässe, mit denen sich Hausärzte Tag für Tag befassen, ist riesig.

Die Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, ICD-10-GM, hingegen geht sehr in die Tiefe. Sie enthält rund 16.000 Diagnoseschlüssel und ist so strukturiert, dass sich typische Hausarzt-Diagnosen nahezu überall im System befinden. Es gelingt häufig nicht, diese zu finden, weil die Logik der ICD nicht auf den hausärztlichen Alltag zugeschnitten ist.

Vorauswahl von Diagnoseschlüsseln

Der Hausarzt-Thesaurus des Zi basiert auf der ICD-10-GM als gemeinsamer Klassifikation im gesamten deutschen Gesundheitswesen. Er bietet mittels einer Voreinstellung aber nur diejenigen ICD-10-Kodes an, welche für die hausärztliche Versorgung relevant sind.

So schlägt der Hausarzt-Thesaurus unter dem Stichwort „Wirbelsäule“ 28 Möglichkeiten vor - statt der 708 Varianten der ICD-10, die es insgesamt gibt. Sucht ein Arzt den Begriff „Myokardinfarkt“, erhält er 106 Kodiermöglichkeiten, von denen der Hausarzt-Thesaurus sieben zur Auswahl anbietet. Das Thesaurus-Konzept und die Auswahl der ICD-10-Kodes hat eine Expertengruppe beim Zi erarbeitet.

Die elektronische Ausgabe des Hausarzt-Thesaurus ist in die Zi-Kodierhilfe integriert. Der Wechsel zwischen der ICD-Vollversion und der Kode-Vorauswahl für Hausärzte ist mit einem Klick möglich.

Ihr Ansprechpartner

Im Überblick

Ziel

Vereinfachung der Dokumentation für Hausärzte mittels einer alltagstauglichen Lösung

Laufzeit

Seit 2010

Gedruckte Kurzfassung