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Pressemitteilungen des Zi

04. Dezember 2015

Keine Fehlverteilung sondern Arztmangel: Zusätzliche Investitionen erforderlich

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) widerlegt Vorwürfe, die Kassenärztlichen Vereinigungen würden ihrer Aufgabe nicht gerecht. Die Ungleichheit in der Verteilung niedergelassene Ärzte ist verhältnismäßig  gering, so das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung. „Im Vergleich zu anderen regionalen Indikatoren der Daseinsvorsorge finden wir bei den Vertragsärzten die gleichmäßigste Verteilung“, bilanziert Zi-Geschäftsführer Dr. Dominik von Stillfried. „Es gibt regionale Unterschiede. Sie sind aber deutlich weniger ausgeprägt als in anderen Bereichen der Daseinsvorsorge.“

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09. November 2015

Zi zu Prognos-Studie: Interpretation der Zahlen fragwürdig – Methodische Tricks sollen niedrigere Honorare rechtfertigen

Zu der am Montag bekannt gewordenen Prognos-Studie über Arzthonorare erklärt der Geschäftsführer des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi), Dr. Dominik von Stillfried: „Die in dem vom GKV-Spitzenverband vorgestellten Gutachten gewählte Argumentation hält einer näheren Prüfung nicht stand. Mit dem Zi-Praxis-Panel dokumentieren wir jedes Jahr, wie sich die Arbeitszeiten und die wirtschaftliche Lage der Niedergelassenen entwickelt. Die von den Krankenkassen behaupteten Veränderungen der Arbeitszeiten niedergelassener Ärzte sind nicht belegt. Nach wie vor arbeiten die Selbständigen rund 20 Prozent mehr als ihre angestellten Kollegen. Werden die Tariflöhne besser gestellt als eine selbständige Tätigkeit, wundert es nicht, dass es vor allem in ländlichen Regionen immer schwieriger wird, die bestehenden Praxen an jüngere Fachärzte zu übergeben.“

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06. November 2015

Praxis-Panel: Vergütung von Klinik- und Vertragsärzten muss endlich angeglichen werden

Die Einkommen von Vertragsärzten und Klinikärzten driften weiter auseinander. Der Grund: steigende Betriebskosten und stagnierende Jahresüberschüsse bei den Niedergelassenen. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung hervor.

Während die Jahresüberschüsse in den Jahren 2010 bis 2013 stagnierten, stiegen die Betriebskosten in den Praxen um 7,7 Prozent an. Die Daten wurden 2014 im Rahmen des Zi-Praxis-Panels (ZiPP) erhoben und jetzt einer ersten Auswertung unterzogen.

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27. Oktober 2015

Mehr als 3,7 Millionen Krankenhausfälle vermeidbar – Einsparpotenzial in Milliardenhöhe

Mehr als 3,7 Millionen Krankenhausfälle könnten mit einer optimal koordinierten Versorgung bundesweit vermieden werden und die gesetzlichen Krankenkassen in Milliardenhöhe entlasten. Dies ist das Ergebnis einer Forschungsarbeit der Münchner Gesundheitsökonomin Prof. Dr. Leonie Sundmacher, die vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) gefördert wurde. Die Wissenschaftlerin hat erstmals für Deutschland eine Liste mit Diagnosen erstellt, für die bei guter ambulanter Behandlung Krankenhausaufnahmen weitgehend vermeidbar sind.

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22. September 2015

Zu viele Patienten in Notfallambulanzen – Steuerung notwendig

Die Patientenzahlen in den Notfallambulanzen von Krankenhäusern sind nach dem Wegfall der Praxisgebühr im Jahr 2013 sprunghaft angestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) in einer aktuellen Analyse. „Im Jahr 2013 können die Grippewelle und die Abschaffung der Praxisgebühr ursächlich für den Patientenzuwachs sein.

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03. September 2015

Studie attestiert der Darmkrebs-Vorsorge in Deutschland hohe Qualität

Die Darmspiegelung ist Bestandteil des gesetzlichen Krebsvorsorgeprogramms in Deutschland. Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Zentralinstitut für die Kassenärztliche Versorgung (Zi) werteten nun alle Befunde der ersten zehn Jahre nach Einführung des Screening-Programms aus.

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02. September 2015

Wirtschaftliche Lage niedergelassener Ärzte deutlich verschlechtert - weniger Investitionen - erste Ergebnisse aus Zi-Umfrage

Die wirtschaftliche Lage niedergelassener Ärzte hat sich deutlich verschlechtert. Das geht aus der jüngsten Praxisumfrage des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hervor. Erste Ergebnisse belegen demnach rückläufige Überschüsse bei gleichzeitig stark gestiegenen Betriebskosten. Als Folge daraus zeichnet sich ab, dass Ärzte erheblich zurückhaltender in ihre Praxis investieren.

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27. August 2015

Wettbewerb auf dem Rücken der Patienten: Krankenkassen kalkulierten ihre Beitragssätze zu niedrig

Unverständnis über den Klagegesang der gesetzlichen Krankenkassen über ein vermeintliches Defizit äußerte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Andreas Gassen. „Wer in Zeiten des demographischen Wandels die Beitragssätze senkt, muss sich nicht wundern, wenn erstmals seit Jahren wieder ein Defizit in den Büchern steht“, sagte er am Donnerstag in Berlin.

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20. August 2015

Zi verfasst Kodier-Manual zu Infektanfälligkeit und Immundefekt – Unterstützung für niedergelassene Ärzte

„Abwehrschwäche, Infektanfälligkeit oder Immundefekt?“ – unter diesem Titel bietet das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) eine neue Kodierhilfe für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte an. Die handliche Broschüre unterstützt die Mediziner auf wenigen Seiten dabei, Symptome der Krankheitsbilder voneinander abzugrenzen.

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28. Juli 2015

Von Berlin aus in die Welt: Gelungener Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Praxis begründet neue Serie internationaler Konferenzen zur Versorgungsforschung

Berlin bildet den Auftakt, Rom und Sydney folgen: Nach der erfolgreichen Konferenz zur Erforschung regionaler Unterschiede in der medizinischen Versorgung werden Wissenschaftler der Wennberg International Collaborative (WIC) von nun an regelmäßig den interdisziplinären, offenen Austausch mit der Fachöffentlichkeit suchen. Im nächsten Frühjahr soll eine ähnliche Tagung in Rom die Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis schlagen, für das Folgejahr ist ein Treffen in Sydney geplant.

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23. Juli 2015

Neue Umfrage zur wirtschaftlichen Situation von Ärzten gestartet – ZiPP-Unterlagen verschickt

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) ruft erneut tausende niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten auf, Auskunft über ihre wirtschaftliche Lage zu geben. Derzeit erhält etwa jede dritte Praxis per Post die neuen Unterlagen für das Zi-Praxis-Panel. Die Umfrage liefert wichtige Daten für die Honorarverhandlungen mit den Krankenkassen.

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21. Juli 2015

Zi zu Barmer-Krankenhaus-Report: Bessere Voraussetzungen für ambulante Behandlung schaffen

Zum aktuellen Krankenhaus-Report der Barmer GEK erklärt der Geschäftsführer des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi), Dr. Dominik von Stillfried: „Die Forderung, Krankenhausaufenthalte durch eine intensivere ambulante Behandlung zu vermeiden, ist richtig.

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16. Juli 2015

Bedarfsplanung kein Instrument, um Zahl der Ärzte festzulegen

Bedarfsplanung – Den am gestrigen Mittwoch veröffentlichten Ärzteatlas 2015 des WIdO-Instituts kommentieren Dipl.-Med. Regina Feldmann, Vorstand der KBV, und Dr. Dominik von Stillfried, Geschäftsführer des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung.

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24. Juni 2015

Einnahmen mäßig verbessert, Kosten gestiegen: Neuer Zi-Praxisbericht zur wirtschaftlichen Lage niedergelassener Ärzte erschienen

Gestiegene Kosten bei mäßig verbesserten Einnahmen: Die wirtschaftliche Lage niedergelassener Ärzte hat sich kaum verändert. Dies zeigt der am Mittwoch veröffentlichte Jahresbericht des Zi-Praxis-Panel, der Praxisdaten aus den Jahren 2009 bis 2011 analysiert.

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15. Juni 2015

Zwei Millionen Krankenhausaufenthalte durch bessere ambulante Versorgung vermeidbar

Fast zwei Millionen Krankenhausfälle pro Jahr wären durch eine bessere ambulante Versorgung vermeidbar. Das geht aus einem Gutachten des IGES-Instituts im Auftrag des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hervor.

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04. Juni 2015

Geplante Aufkaufregelung bedroht weiterhin bis zu 9 Prozent aller Arztsitze bundesweit

Mit der umstrittenen Aufkaufregelung im geplanten GKV-Versorgungsstärkungsgesetz stünden fast 9 Prozent aller Arztsitze bundesweit zur Disposition. Dies hat das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) berechnet.

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03. Juni 2015

Sozialpsychiatrie-Vereinbarung hat sich bewährt – Zi legt erste umfassende Evaluation vor

Wenn Kinder oder Jugendliche psychisch erkranken, ist in der Regel vielfältige Unterstützung notwendig – von der Suche nach Ursachen bis zum Begleiten der Eltern. Um Therapien so effizient und erfolgversprechend wie möglich zu gestalten, gibt es die Sozialpsychiatrie-Vereinbarung (SPV). Sie ermöglicht es Fachleuten in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, interdisziplinär in der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung zu arbeiten. Sechs Jahre, nachdem die Vereinbarung für alle gesetzlich Krankenversicherten beschlossen wurde, hat das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) nun die erste umfassende Evaluation hierzu vorgelegt.

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21. Mai 2015

Ärzte erhalten Praxisbericht mit Vergleichszahlen zur Fachgruppe

Von A wie Altersstruktur bis W wie Wochenarbeitszeit – mit dem ZiPP-Praxisbericht können sich Ärzte einen schnellen Überblick über die wirtschaftliche Situation ihrer Praxis im Vergleich zur Fachgruppe verschaffen. Zum 4. Mal verschickt das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) individuelle Berichte an die Teilnehmer am Zi-Praxis Panel (ZiPP).

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19. Mai 2015

Zi schreibt Fördermittel für Versorgungsforschung aus – Bewerben bis zum 29. Juni

Wie können Hausärzte, Krankenhäuser und Pflegekräfte chronisch Kranke im Zusammenspiel zufriedenstellend versorgen? Wie kann Patienten der Austausch mit unterschiedlichen Fachstellen so unkompliziert wie möglich gemacht werden? Was bedeuten wiederum wechselnde Zuständigkeiten bei der Versorgung für den Austausch von Patientendaten? Auf solche und weitere Fragen suchen Versorgungsforscher Antworten. Um der Bedeutung dieser aufstrebenden Wissenschaft Rechnung zu tragen, schreibt das Zentralinstitut für die Kassenärztliche Versorgung (Zi) zum fünften Mal Fördermittel für Versorgungsforschung aus.

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12. Mai 2015

Zi-Studie: Wirtschaftliche Lage niedergelassener Ärzte stagniert und hemmt Investitionen

Die wirtschaftliche Lage niedergelassener Ärzte stagniert: Während die Jahresüberschüsse auf gleichem Niveau verharren, steigen die Kosten. Wie eine Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) zeigt, mussten Praxisinhaber zwischen 2009 und 2011 im Durchschnitt 5 Prozent mehr Kosten verbuchen – ein deutlich höherer Anstieg als der der Verbraucherpreise im gleichen Zeitraum (3,2 Prozent).

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04. Mai 2015

Zi-Studie: Krankenhäuser als Unterstützung für niedergelassene Fachärzte ungeeignet

Eine institutionelle Öffnung der Krankenhäuser ist kein geeignetes Mittel, um den Ärztemangel in unterversorgten Regionen auszugleichen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi). „In den meisten unterversorgten Regionen – vorwiegend auf dem Land – verfügen Krankenhäuser nicht über entsprechende Fachabteilungen oder Ärzte“, sagt der Zi-Vorstandsvorsitzende Dr. Andreas Gassen. „Damit erweist sich eines der Mittel zur Verbesserung der Versorgung des sogenannten GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes als unwirksam.“

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28. April 2015

Geographie als Schicksal? Internationale Konferenz zu regionalen Unterschieden in der Gesundheitsversorgung

Überall auf der Welt ist jede medizinische Leistung eine regionale Besonderheit. Was können wir von örtlichen Unterschieden in der medizinischen Versorgung lernen? Bestimmt der Wohnort über Qualität und Inhalt medizinischer Versorgung? Wie können aus den Erkenntnissen Strategien zur Verbesserung unserer Gesundheitssysteme entwickelt werden?

Diese und weitere drängende Fragen diskutieren deutsche und internationale Wissenschaftler unter dem Motto "Tracking Regional Variation in Healthcare - A Key to Understanding and Improving our Healthcare Systems?" am 4. und 5. Juni 2015 in Berlin.

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23. April 2015

Vorsorge-Darmspiegelungen verhindern rund ein Viertel der Darmkrebsneuerkrankungen pro Jahr. Wissenschaftler empfehlen, vor allem mehr Männer zum Screening zu ermutigen

Dank der gesetzlich verankerten Früherkennungs-Darmspiegelungen kann die Zahl der jährlichen Darmkrebserkrankungen langfristig um mehr als ein Viertel gesenkt werden. Dies prognostizieren Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg, die gemeinsam mit dem Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) die Befunde von 4,4 Millionen Patienten ausgewertet haben. Demnach werden besonders Menschen zwischen 75 und 84 Jahren seltener als bisher an Darmkrebs erkranken.

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13. April 2015

Beiträge zur Berufshaftpflicht für Gynäkologen steigen drastisch an

Der Hebammen-Protest gegen hohe Versicherungskosten hat im vergangenen Jahr eine breite Öffentlichkeit erreicht – doch auch Gynäkologen müssen mit teils drastischen Beitragssteigerungen für die ärztliche Berufshaftpflicht zurechtkommen.

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04. Februar 2015

Anforderungen an die Weiterentwicklung der vertragsärztlichen Vergütung

Dr. Andreas Gassen, Vorsitzender der KBV und des Zi, kritisiert die im Regierungsentwurf für das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz enthaltenen Regelungen zur regionalen Weiterentwicklung der vertragsärztlichen Vergütung als unzureichend und widersprüchlich. Sachgerecht wäre § 87a Abs. 4a SGB V so zu gestalten, dass die Gesamtvertragspartner auf Landesebene den notwendigen Versorgungsumfang der Patienten tatsächlich vereinbaren können. Dazu müssen nach Ansicht des Zi die Versicherten- und die Versorgungsstruktur sowie Versorgungsziele berücksichtigt werden. Die Studie des Zi finden Sie hier.

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