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Akzeptanz von Früherkennungs-Untersuchungen

Aufgabenstellung

In Deutschland haben versicherte Kinder und Erwachsene einen gesetzlichen Anspruch auf kostenfreie Früherkennungs-Untersuchungen in Bezug auf eine ganze Reihe unterschiedlicher Erkrankungen.

Seit über 25 Jahren schätzt das Zi auf Basis abgerechneter Leistungen ab, in welchem Maße die Anspruchsberechtigten zur Teilnahme an den Programmen bereit sind. Ziel ist es unter anderem, frühzeitig mögliche Veränderungen des Teilnahmeverhaltens zu erkennen, um hierauf in geeigneter Weise reagieren zu können.

Ergebnisse

Zusammengefasst wurden im Jahr 2008 etwa 40,1 Millionen Früherkennungs-Untersuchungen für erwachsene, gesetzlich versicherte Personen von Vertragsärzten abgerechnet. Nicht einberechnet sind hierbei zusätzliche Untersuchungen auf krankhafte Gewebeveränderungen, die Abklärung von Screening-Befunden (Mammographien) und ähnliche unmittelbar Folgemaßnahmen der Vorsorgeuntersuchungen.

Männer und Frauen nehmen diese Früherkennungsangebote unterschiedlich stark an. Während die weiblichen Versicherten Krebsfrüherkennungs-Untersuchungen sehr zahlreich in Anspruch nehmen, nutzen Männer dieses Angebot deutlich seltener. Bei den Maßnahmen zur Darmkrebs-Früherkennung fallen die Akzeptanzunterschiede hingegen eher gering aus.

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Im Überblick

Ziel

Ermittlung der Teilnahme der GKV-Versicherten an Früherkennungs-Untersuchungen in Deutschland

Laufzeit

offen

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