Zentralinstitut - Springe direkt:
  • Das Zi

    Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) ist das führende Forschungsinstitut für die ärztliche Versorgung in Deutschland. Im Fokus steht die ambulante Medizin – zum Wohle von Patient und Arzt, unabhängig von deren Wohnort oder Lebenssituation.

  • Versorgungsatlas

    In welchem Kreis fehlt welcher Facharzt? Wo verschreiben Ärzte welche Medikamente wie häufig? Wir analysieren regionale Unterschiede in der medizinischen Versorgung.

  • Zi-Praxis Panel

    Wir nehmen die wirtschaftliche Lage von Ärzten unter die Lupe. Mit den Daten liefern wir Ärzten eine wertvolle Basis für ihre Praxisplanung. Auch für Honorarverhandlungen sind die Analysen des ZiPP bedeutsam.

  • Kodierhilfe

    Die Anforderungen an Ärzte bei der Diagnosestellung wachsen. Wir unterstützen Ärzte dabei, Krankheitsbilder richtig zu kodieren. Mit Manualen zu einzelnen Krankheiten und Defekten liefern wir Leitfäden, um effizient den richtigen Diagnoseschlüssel zu erfassen.

  • Demografie

    Die alternde Gesellschaft stellt das Gesundheitssystem vor besondere Herausforderungen. Wir tragen mit Themen, Analysen und Studien dazu bei, dass die Belange von Patienten und Ärzten bei diesem gesellschaftlichen Trend erkannt und berücksichtigt werden.

  • Der Rx-Trendbericht

    bietet aktuelle Informationen zu Arzneimittelverordnungen. Interessierte können Abbildungen und Daten z. B. zu Mengen, Kosten und zur Marktentwicklung für definierbare Zeiträume herunterladen.

Neuer Bericht aus dem Zi-Versorgungsatlas

In Deutschland wächst die Zahl der Patienten mit Diabetes mellitus

Weltweit steigt die Zahl der Patienten mit Diabetes mellitus. Bisherige Schätzungen in Deutschland gehen von 7 bis 9 Prozent Diabetiker aus. Nun haben Wissenschaftler des Zi-Versorgungsatlas erstmals auf der Basis bundesweiter ärztlicher Abrechnungsdaten die Häufigkeit (Prävalenz) von Diabetes mellitus für die Jahre 2009 bis 2015 und die Zahl der neu erkrankten Patienten (Inzidenz) für die Jahre 2012 bis 2014 erhoben.

Pressemitteilung des Zi-Versorgungsatlas


ZiPP-Umfrage 2015

Zentrale Ergebnisse aus der Jahresumfrage

Das Zi hat zentrale Ergebnisse aus der ZiPP-Befragung 2015 vorgestellt, bei der wir erneut die wirtschaftliche Situation niedergelassener Ärzte und Rahmenbedingungen der vertragsärztlichen Versorgung unter die Lupe genommen haben. Den Tabellenband und eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse aus dem Untersuchungszeitraum 2011 bis 2014 können Sie hier lesen und herunterladen.


Grafik des Monats

Grippeimpfschutz von Schwangeren

Lassen sich Schwangere gegen Grippe impfen, schützen sie nicht nur sich selbst vor der Erkrankung und etwaigen Komplikationen. Auch die Neugeborenen geimpfter Mütter leiden in den ersten Lebensmonaten seltener an schweren Atemwegsinfektionen. Daher wird auch in Deutschland seit 2010 offiziell empfohlen, dass sich schwangere Frauen gegen Grippe impfen lassen. Die Bereitschaft dazu ist allerdings regional stark unterschiedlich ausgeprägt, wie unsere Grafik zeigt: Während sich Schwangere in Sachsen-Anhalt am bereitwilligsten impfen lassen, sieht das in mancher südlichen Gegend ganz anders aus. Ausführliche Untersuchungsergebnisse erscheinen im März 2017 im Zi-Versorgungsatlas.

Grafik des Monats Februar


Wissenschaftspreis „Regionalisierte Versorgungsforschung“

Preise für Arbeiten zu Impfschutz von Rheumapatienten und Zugang zur gynäkologischen Versorgung

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hat seinen Wissenschaftspreis „Regionalisierte Versorgungsforschung“ 2016 geteilt und die Publikationen von zwei Forschergruppen ausgezeichnet. Die Studien sind auf dem Portal www.versorgungsatlas.de verfügbar. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wurde am 25. Januar 2017 in Berlin übergeben. Für den Wissenschaftspreis 2017 können Arbeiten ab sofort eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2017.

Ausschreibung


Internationale Tagung 2017

Zi-Health Services Research Conference

Der internationale Austausch zu Fragen rund um die Versorgungsforschung steht im Fokus einer prominent besetzten Tagung am 13. und 14. September 2017. Zum zweiten Mal lädt das Zi weltweit führende Wissenschaftler zum intensiven Diskurs nach Berlin ein. Neben aktuell brisanten Forschungsthemen geht es vorrangig um die optimalen methodischen Voraussetzungen bei deren Umsetzung. Merken Sie sich den Termin schon einmal im Kalender vor! 

Weitere Informationen


26. Januar 2017

Zi analysiert Wirkungen der Praxisgebühr

Sollen Patienten bei der Wahl ihres Arztes oder Krankenhauses gesteuert werden? Diese Frage gewinnt in Zeiten eines zunehmend arbeitsteiligen Gesundheitssystems an Brisanz. Dabei ist der letzte Versuch der Bundesregierung, Patientenströme über finanzielle Anreize zu ordnen, noch gar nicht so lange her: Zwischen 2004 und 2012 mussten Versicherte beim Praxisbesuch und in Notaufnahmen eine Gebühr bezahlen.
Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hat die Wirkungen dieser Maßnahme untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass sich Patienten von der Praxisgebühr zunächst abschrecken ließen: Praxen fast aller Fachrichtungen verzeichneten rückläufige Inanspruchnahmen. Dabei ging vor allem die Zahl der Menschen zurück, die ohne Rücksprache mit dem Hausarzt sofort einen Facharzt aufsuchten.
Die Wirkung war zwar nicht von Dauer; noch während der Zeit der Praxisgebühr stiegen die Behandlungsfallzahlen wieder an. Nach ihrem Ende fiel jedoch die letzte Hemmschwelle für Patienten, direkt ein Krankenhaus anzusteuern. Die Notfallaufnahmen von Krankenhäusern wurden mit der wiedererlangten Gebührenfreiheit erkennbar beliebter – ein Trend, der sich seitdem verstärkt.
 
Lesen Sie mehr dazu im aktuellen Zi-Paper: Placebo oder Wunderpille? – Wie die Praxisgebühr Patientenverhalten und Verordnungsmuster veränderte.

 

 


20. Januar 2017

Warum in Städten künftig mehr niedergelassene Ärzte notwendig sind

Zum Bericht des ARD-Magazins monitor über die ungleiche Verteilung von Arztsitzen erklärt der Geschäftsführer des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi), Dr. Dominik von Stillfried:
 
„Die verantwortlichen Zulassungsausschüsse der Kassenärztlichen Vereinigungen und der Krankenkassen prüfen im Einzelfall, ob eine Praxis für die medizinische Versorgung von Patienten in der Region notwendig ist. Grundlage ist das geltende Recht, das in ländlichen und städtischen Regionen eine ausreichende und notwendige Versorgungsstruktur fordert. Eine Reihe von Gründen sprechen dafür, dass jetzt und künftig in den Städten mehr Praxen benötigt werden:

- Die Gesellschaft wird älter und urbaner. Der demographische Wandel zieht einen höheren ärztlichen Versorgungsaufwand nach sich – auch und vor allem in Städten, denn dorthin wird es die Menschen auch weiterhin ziehen. Deutlich wird dies unter anderem in Berechnungen des Zi-Versorgungsatlas, die herausstellen, wo und in welchen Arztpraxen Deutsche künftig mehr ärztliche Arbeitszeit benötigen werden (http://www.versorgungsatlas.de/presse/detail/titel/deutsche-werden-in-der-zukunft-mehr-aerztliche-arbeitszeit-benoetigen/)

- Der medizinische-technische Fortschritt ermöglicht es Patienten, sich häufiger und umfassender in der Praxis behandeln zu lassen. Zi-Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Zahl von Krankheiten, die Patienten künftig beim niedergelassenen Arzt statt im Krankenhaus behandeln lassen können, weiter ansteigt. In gleichem Maße steigt der Anspruch von Patienten an Behandlungskomfort und Kostenersparnis. (http://www.versorgungsatlas.de/fileadmin/pdf/Zi-Pressemitteilung_Studie_Krankenhausf%C3%A4lle.pdf)

- Ärzte in der Stadt versorgen in erheblichem Maß Patienten aus dem Umland mit. Diese Bevölkerung muss in Untersuchungen zum städtischen Versorgungsgrad einbezogen werden. (http://www.versorgungsatlas.de/fileadmin/pdf/15-04-07-PM_ARZTZAHLEN.pdf).“


Publikation

Outpatient antibiotic prescription: a population-based study on regional age-related use of cephalosporins and fluoroquinolones in Germany

Bätzing-Feigenbaum J, Schulz Maike, Schulz Mandy, Hering R, Kern WV: Outpatient antibiotic prescription: a population-based study on regional age-related use of cephalosporins and fluoroquinolones in Germany. Dtsch Arztebl Int 2016; 113: 454–9. DOI: 10.3238/arztebl.2016.0454.

Fachartikel online


Rx-Trendbericht

Relaunch 2017

Der Rx-Trendbericht bietet öffentlich zugängliche Informationen zum Thema Arzneimittelverordnungen mit aktuellen Daten und Abbildungen, z. B. zu Entwicklungen der Verordnungsmengen und -kosten für definierbare Zeiträume. Auch Analysen zur Marktentwicklung und zu verschiedenen Wirkstoffgruppen stehen zum Download bereit.

Zi-Forum zur vertragsärztlichen Versorgung

26. April 2017 in Berlin


Führende Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Verbandswesen diskutieren bei einer Fachtagung über die Zukunft der vertragsärztlichen Versorgung. Seien Sie dabei - eine erste Programmübersicht finden Sie hier!

ZiPP zählt!

DNFV-Spring School 2017

4.-6. April 2017 in Bonn

Über drei Tage bietet die DNVF-Spring-School 16 Seminarmodule im Gustav-Stresemann-Institut an. Vortragende sind Mitglieder der DNVF- Arbeitsgruppen aber auch externe Referenten. Die Online-Anmeldung ist ab sofort möglich.

Externe Anfragen

Zi-Diagnosen-Portal

Auf Basis von bundesweiten Abrechnungsdaten bieten wir mit dem internen Portal „KV-Diagnosenstatistik“ behandlungsfallbezogene Jahresstatistiken der häufigsten Diagnosen nach Arztgruppen und patientenbezogene Diagnosenstatistiken. Auf Anfrage können auch Vertragsärzte und wissenschaftliche Einrichtungen diese Statistiken erhalten.

Thesauren für Facharzt-Praxen

Erweitertes Angebot

Nach dem Hausarzt-Thesaurus sind inzwischen weitere Thesauren erarbeitet. Die wichtigsten ICD-10-Kodes für die Vertragsarztpraxis finden Sie hier für verschiedene Fachbereiche, zum Beispiel Urologie, Pädiatrie und Orthopädie/Unfallchirurgie:

Hausarzt-Thesaurus

Facharzt-Thesauren