Zentralinstitut - Springe direkt:
  • Das Zi

    Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) ist das führende Forschungsinstitut für die ärztliche Versorgung in Deutschland. Im Fokus steht die ambulante Medizin – zum Wohle von Patient und Arzt, unabhängig von deren Wohnort oder Lebenssituation.

  • Versorgungsatlas

    In welchem Kreis fehlt welcher Facharzt? Wo verschreiben Ärzte welche Medikamente wie häufig? Wir analysieren regionale Unterschiede in der medizinischen Versorgung.

  • Zi-Praxis Panel

    Wir nehmen die wirtschaftliche Lage von Ärzten unter die Lupe. Mit den Daten liefern wir Ärzten eine wertvolle Basis für ihre Praxisplanung. Auch für Honorarverhandlungen sind die Analysen des ZiPP bedeutsam.

  • Kodierhilfe

    Die Anforderungen an Ärzte bei der Diagnosestellung wachsen. Wir unterstützen Ärzte dabei, Krankheitsbilder richtig zu kodieren. Mit Manualen zu einzelnen Krankheiten und Defekten liefern wir Leitfäden, um effizient den richtigen Diagnoseschlüssel zu erfassen.

  • Demografie

    Die alternde Gesellschaft stellt das Gesundheitssystem vor besondere Herausforderungen. Wir tragen mit Themen, Analysen und Studien dazu bei, dass die Belange von Patienten und Ärzten bei diesem gesellschaftlichen Trend erkannt und berücksichtigt werden.

Grafik des Monats

Unsere Hausärzte – vielseitig und umfassend gefragt

Hausärzte sind die Allrounder unter den niedergelassenen Ärzten. Als erste Ansprechpartner für Patienten müssen sie über ein besonders breites Fachwissen verfügen, Krankheitsbilder rasch erkennen und klassifizieren können. Wie umfassend das Spektrum von Hausärzten ist, zeigt unsere Datenanalyse. Dafür hat das Zi untersucht, wie Hausärzte abrechnen und welche Krankheitsbilder sie feststellen.

Grafik des Monats September


Zi-Forum

Abseits vom Mittelwert: Welche Zukunft hat die medizinische Versorgung in den Regionen?

Wer genau hinsieht, stellt fest: Medizinische Versorgung ist ein lokales Phänomen. Regionale Besonderheiten der Versorgungstrukturen sind die Regel, dennoch erhebt das Sozialgesetzbuch zumeist den Mittelwert zum Standard. Wir fragen deshalb, ob nicht auch andere Lösungen möglich sind.

Weitere Informationen und Tagungsunterlagen


20. September 2016

Zi-Pressemitteilung zum Weltalzheimertag

Mehr als 1,4 Millionen Menschen leben in Deutschland mit Demenz. Eine Analyse des Zi-Versorgungsatlas hat erstmals belegt, wie unterschiedlich diese Patienten behandelt und betreut werden: So erhalten Patienten in den alten Bundesländern weitaus häufiger Antipsychotika und Antidepressiva als Betroffene im Osten – und damit Medikamente, die lediglich Begleiterscheinung der Demenz dämpfen. Frauen haben eine um 19 Prozent geringere Chance als Männer, ein Antidementivum zu erhalten, aber eine um 74 Prozent höhere Chance für ein Antidepressivum.

Insgesamt lässt sich ein klarer Optimierungsbedarf bei der medikamentösen Therapie erkennen: Während in den nordwestlichen Bundesländern nur etwa jeder fünfte Patient ein Demenz-Medikament erhielt, waren es in den östlichen Bundesländern bis zu einem Drittel. Insgesamt erhalten Patienten demnach sehr selten spezifische Medikamente – möglicherweise auch wegen eingeschränkter Wirksamkeit von derzeitigen Demenz-Medikamenten. „Der Forschungsbedarf zu Behandlung von Demenzpatienten ist hoch. Mit mehr Medikamenten stünde Ärzten auch eine größere Bandbreite an Therapiemöglichkeiten zur Verfügung“, sagt Zi-Geschäftsführer Dr. Dominik von Stillfried.

Der Versorgungsatlas ist ein Projekt des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi). Umfangreiches Zahlen- und Kartenmaterial sowie weitere interessante Aspekte rund um Versorgungsunterschiede bei Demenz erhalten Sie hier.


11. August 2016

Zi verschickt Praxisberichte an ZiPP-Teilnehmer

Für die Wirtschaftsplanung der eigenen Praxis sind sie zum unverzichtbaren Bestandteil geworden: Praxisberichte mit den wichtigsten betriebswirtschaftlichen Kennzahlen, etwa zu Aufwendungen, Praxiseinnahmen und zum Jahresüberschuss. Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) verschickt die persönlichen Analysen in diesen Tagen an die Teilnehmer des Zi-Praxis-Panel (ZiPP).

Pressemitteilung


10. August 2016

Gutachten zu den Folgen des demographischen Wandels für die ambulante Versorgung in Sachsen

Im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz hat sich das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi) mit der Frage befasst, welche Bedeutung der demografische Wandel für die ambulante ärztliche Versorgung haben wird. Es soll den Entscheidungsträgern in Land, Kommunen und Krankenkassen Hinweise darauf geben, in welchen Regionen Sachsens bis zum Jahr 2030 besonderer Handlungsbedarf zum Erhalt oder zur Förderung einer adäquaten ärztlichen Versorgung entstehen kann.

Pressemitteilung


Publikation

Outpatient antibiotic prescription: a population-based study on regional age-related use of cephalosporins and fluoroquinolones in Germany

Bätzing-Feigenbaum J, Schulz Maike, Schulz Mandy, Hering R, Kern WV: Outpatient antibiotic prescription: a population-based study on regional age-related use of cephalosporins and fluoroquinolones in Germany. Dtsch Arztebl Int 2016; 113: 454–9. DOI: 10.3238/arztebl.2016.0454.

Fachartikel online


Publikation

Zusammenhang zwischen sozioregionaler Lage und ambulant-ärztlichem Versorgungsbedarf

Schulz Mandy, Czihal T, Erhart M, Bätzing-Feigenbaum J, von Stillfried D. Zusammenhang zwischen sozioregionaler Lage und ambulant-ärztlichem Versorgungsbedarf. Public Health Forum 2016; 24(1): 9–12. DOI: 10.1515/pubhef-2016-0004.

Abstract online


Publikation

Versorgungsforschung als Impulsgeber für das Versorgungssystem

Dominik von Stillfried, Versorgungsforschung als Impulsgeber zur Weiterentwicklung des medizinischen Versorgungssystems - die Sicht des Zi, in: Cornelia Trittin (Hrsg.), Versorgungsforschung. Zwischen Routinedaten, Qualitätssicherung und Patientenorientierung, BARMER GEK, Asgard Verlagsservice, Siegburg, 2015: 27-42.

Fachartikel online


ZiPP zählt!

Das Zi im Audiocast

Aktuelle Themen

Ambulant vor stationär: Muss es wirklich immer Krankenhaus sein? Das Zi stellt fest: Millionen Krankenhausfälle wären vermeidbar. Zum Audiocast.

Gesundheitsbezogene Daten zum Alltagsverhalten und zu Erkrankungen werden zunehmend über mobile Technologien erfasst. Genutzt werdend diese Daten in Deutschland bisher kaum. Dabei birgt Big Data enormes Potenzial für Prävention, Diagnostik und Therapie. Zum Audiocast.

Externe Anfragen

Externe Anfragen für Daten im Bereich der Versorgungsforschung

Verfahrensregeln zum Umgang mit externen Anfragen. Diese Regelung gilt ab 01.01.2016.

Verfahrensregelung

Erweitertes Angebot

Thesauren für Facharzt-Praxen

Nach dem Hausarzt-Thesaurus sind inzwischen weitere Thesauren erarbeitet. Die wichtigsten ICD-10-Kodes für die Vertragsarztpraxis finden Sie hier für verschiedene Fachbereiche, zum Beispiel Urologie, Pädiatrie und Orthopädie/Unfallchirurgie.

Hausarzt-Thesaurus

Facharzt-Thesauren